Dies ist Teil der Akten zu

Der Impfschadenfall Nancy http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/

Diese Akten geben - meist anonymisiert - den vollständigen Schriftwechsel wieder mit

Weitere Links im Hauptartikel http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/ .

 

 

 

Erweiterung der Anzeige gegen den Kinderarzt und die Kinderklinik
auf die Universitätskinderklinik vom 19.2.09

 


Sehr geehrte Frau M......

wegen gesundheitlicher Schädigung meiner Tochter Nancy bearbeiten Sie bereits die Anzeigensachen gegen Herrn Dr. xxxxxx und gegen die Kinder- und Jugendklinik xxxxxxxx.


Im Folgenden weite ich meine strafrechtlichen Vorwürfe auf die Verantwortlichen der Neuropädiatrischen Abteilung der Universitätsklinik xxxxxx aus und erstatte hiermit


Anzeige
gegen
die Verantwortlichen der Neuropädiatrischen Abteilung der Universitätsklinik xxxxx und dortigen Behandler meiner Tochter Nancy

wegen

dringenden Verdachts des vorsätzlichen Verstoßes gegen die behördliche Meldepflicht des Impfschadens meiner Tochter Nancy aus niederem Beweggrund;
• dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch vorsätzliches Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung;
• verbotenem Einsatz verschreibungspflichtiger Psychopharmaka, die behördlicherseits nicht für den Gebrauch bei Kindern zugelassen sind;
• dringender Verdacht der allgemeinen Mitwirkung an - in Geld oder anderer Weise bezahlten - Arzneimittelversuchen für Pharmafirmen mittels, für Kinder nicht zugelassenen Psychopharmaka, bei Inkaufnahme einer Schädigung dieser Kinder.


Die von mir im Internet unter http://www.melhorn.de/ImpfschadenVIII/ gemachten Ausführungen zum Entstehungs- und Behandlungsverlauf mache ich hiermit vollinhaltlich zur Begründung meiner Anzeige.

 

 


Begründung:

Zu 1. Verstoß gegen die behördliche Meldepflicht

Den Angeschuldigten musste - spätestens nach Abschluss der sehr umfangreichen Untersuchungen während unserer Aufenthalte vom 21.04.2004 – 23.04.2004, vom 27.07.2004 – 30.07.2004 und vom 27.10.2004 – 29.10 - 2004 bekannt gewesen sein, dass Nancy nach allem wohl an einem Impfschaden litt. Diese Untersuchungen und viele weitere Untersuchungen führten bis zum heutigen Tage zu keinem Ergebnis, bzw. zu keiner Diagnose.

Schon damals hätte also der Meldepflicht genügt werden müssen, zumal ich schon beim oben genannten Termin nach der Möglichkeit eines Impfschadens gefragt hatte!

Diese Meldung erfolgte rechtswidrig jedoch nicht und war ein folgenschweres Unterlassen. Bei rechtzeitiger Information des einweisenden Kinderarztes durch die Angeschuldigten und pflichtgemäßer Meldung an das Gesundheitsamt wenigstens eines Verdachtes auf einen Impfschaden wären nämlich weitere, gesundheitliche Schädigungen meiner Tochter durch die, ihren Zustand später noch verschlimmernden Psychopharmaka, vermieden worden.

Erst recht wurde diese Meldepflicht offenkundig, als Nancy dann am 20.03.2008 sogar notfallmäßig von der REHA-Klinik in xxxxxxx zu den Angeschuldigten überwiesen wurde, denn zu dem Zeitpunkt war meine Tochter in einem so mitleiderregenden und extrem untergewichtigen Zustand, dass ich in der Zeit sogar ihr Ableben befürchtete.

Den Angeschuldigten können dabei weder die Folgen der unfachgemäßen Impfungen durch den Kinderarzt, noch - vor allem! - die spätere, verbotene Behandlung von Nancy mit nicht zugelassenen Psychopharmaka als unerlaubte Handlungen entgangen sein! Nach dem Krankheitsbild und Fehlen sonstiger Hinweise auf eine andere Krankheitsursache konnte es sich ursächlich vielmehr nur um einen, im weiteren Therapieverlauf außer Kontrolle geratenen Impfschaden handeln (sog. 'iatrogene Krankheit’).

Schon deshalb verbot sich aus meiner Sicht jede weitere Behandlung mit Psychopharmaka. Meines Erachtens um von eben diesen Missständen abzulenken, wurde meine Tochter dennoch - auch von den Angeschuldigten – aber so lange weiterhin mit Psychopharmaka behandelt, bis ich das als medizinischer Laie schließlich ablehnte!

Im Rahmen der ihnen obliegenden Meldepflicht hätten die Angeschuldigten jedenfalls dem Gesundheitsamt melden müssen, dass zumindest ein Verdacht auf Impfschaden vorlag! Dazu waren sie verpflichtet, selbst wenn sie diese Diagnose nicht als zwingend angesehen haben sollten. Schließlich war ihnen - u.a. von mir - zuletzt außerdem noch bekannt gemacht worden, dass der Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn/Ellwangen meine Tochter noch während ihres Aufenthaltes vom 20.03.2008 – 27.03.2008 an der Uni-Klinik in xxxxx erfolgreich wegen Impfschadens behandelt hatte.

Nach meiner Überzeugung unterließen die Angeschuldigten dies vorsätzlich schuldhaft. M.E. wollten sie das zumindest fragwürdige Tun des Kinderarztes so wenig durch eine solche Meldung amtsbekannt machen, wie vor allem die unerlaubte Behandlung meiner Tochter mit nicht zugelassenen Psychopharmaka in der REHA-Klinik und später auch in ihrem eigenen Haus. Also nicht nur aus unzulässiger Standessolidarität, sondern auch aus eigenem Interesse unterließen die Angeschuldigten meines Erachtens eine solche Meldung. Um dieses vorsätzliche Unterlassen zu vertuschen, gingen sie stattdessen wie selbstverständlich einfach zur „Tagesordnung“ über.

 

 

 


Zu 2. Dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch Übergehen ihres Impfschadens und damit wegen Unterlassens pflichtgemäßer Hilfeleistung.

Nancy kam erstmals am 23.02.2004 in die Universitätsklinik, weil sie nach Ansicht des Kinderarztes jedenfalls nicht gesund war. Am 17.02.2004 erhielt sie vom Kinderarzt dennoch fälschlich die vierte 6-fach-Impfung!

Aus heutiger Sicht bin ich mir sicher, dass es ein schwerer Kunstfehler war, die letzte 6-fach Impfung überhaupt zu geben, nachdem Nancy bekanntermaßen nicht gesund bzw. nicht „normal“ entwickelt war. In einem solchen Zustand durfte sie folglich nicht mehr geimpft werden, bevor nicht die deshalb an ihr vorgesehene Untersuchung abgeschlossen war!

Wir waren damals zwei Mal lang zur Diagnostik in der Uni-Klinik xxxxx – 1 Mal 3 Tage und 1 Mal vier Tage stationär. Dort wurden zahlreiche Untersuchungen durchgeführt (Kopf-MRT, Lumbalpunktion, genetische Tests, Muskelsonographie, Augen- und Orthopädische Untersuchungen uvm.). Das Ergebnis: Nancy sei den Umständen entsprechend gesund!

Auch die vielen genetischen Untersuchungen führten zu keinem anderen Ergebnis! Dennoch hieß es nur ganz pauschal, Nancy habe eine „globale Entwicklungsverzögerung mit unklarer Genese“! Zu diesem Befund kam mit Beginn der „Zappelei“ dann als weitere Diagnose noch eine „extrapyramidale Bewegungsstörung“, deren Bezeichnung sich im weiteren Verlauf nochmals verändern sollte.

Auch in der Uni-Klinik hatte ich damals jedoch schon die Frage eines Impfschadens angesprochen. Dort ging aber niemand darauf ein. Erst als ich dann deutlicher wurde, ließ man sich darauf insoweit ein, dass mir erklärt wurde, man wisse eigentlich nicht, wovon ich rede. Es sei gar nicht möglich, einen Impfschaden sicher festzustellen!

Als ich erwiderte, dass ich mich dann eben an die zuständigen Behörden wenden werde, warnte mich Frau Dr. med. xxxxxxxx zum Abschluss des Gespräches nur. Solche „Sachen“ würden immer einen Rechtsstreit nach sich ziehen, „der nicht gerade billig ist“. Plötzlich kannte man offenbar also doch wenigstens den Begriff Impfschaden!

Die Angeschuldigten hätten aber nicht nur den Impfschaden behördlich melden müssen, sondern vor allem darauf drängen müssen, dass meine Tochter entsprechende Hilfe erhielt. Es konnte ja nicht angehen, dass ihr nach allen Untersuchungen zwar bestätigt wurde, nicht 'normal’ entwickelt zu sein, sie aber dennoch keinen genetischen oder sonstigen Schaden hatte! Es gehörte zu den Pflichten der Angeschuldigten, einen solchen Widerspruch aufzulösen!

Keinesfalls durften die Angeschuldigten jedenfalls vorgeben, in keiner Hinsicht zu wissen, wieso mein Kind in diesem Zustand war, nachdem mir andererseits eingeräumt wurde, dass es natürlich Impfschäden gibt und mir deshalb mehr oder weniger unverhohlen sogar erhebliche, finanzielle Schwierigkeiten angekündigt wurden, sollte ich deshalb einen Rechtsstreit anstreben!

Es durfte inhaltsleer folglich auch nicht pauschal von

„ globaler Entwicklungsverzögerung mit unklarer Genese“

gesprochen werden! Schließlich war die Entwicklungsverzögerung offensichtlich und die zumindest wahrscheinliche Genese eigentlich klar!

Notwendig hätten sich eben daraus vielmehr therapeutische Folgemaßnahmen ableiten müssen! Der Heilpraktiker wusste später schließlich auch, was zu tun war!

Genau das wollten die Angeschuldigten aber mit ihrer schwammigen Diagnose meines Erachtens vermeiden, um – wohl aus falsch verstandener Loyalität und Solidarität - mit einer klaren Diagnose nicht den einweisenden Kinderarzt einem möglichen Impfschadenprozess auszusetzen! Daher auch stellten sie meines Erachtens den Zustand meiner Tochter so dar, als sei nicht ersichtlich, dass dafür überhaupt jemand oder etwas verantwortlich sein könne!

Im weiteren Verlauf dieser Untersuchungen hieß es daher abschließend nur allgemein:

„globale Entwicklungsstörung und extrapyramidale bzw. dystone Bewegungsstörungen unklarer Genese“.

Damit war den Angeschuldigten m.E. allerdings auch klar, dass meiner Tochter daraufhin nun auch keine ordentliche Behandlung mehr zuteil würde – schließlich wusste ja angeblich niemand, was sie hatte!

Diese gewollt unklare Diagnose war in der Konsequenz folglich die vorhersehbare, rechts- und pflichtwidrige Verweigerung einer möglichen ärztlicher Hilfe!! M.E. aus eben diesem Wissen sagte mir auch der Kinderarzt bezüglich der Bewegungsstörung, welche nach der vierten 6-fach Impfung einsetzte:„Damit müssen Sie eben leben!“

 

 


Zu 3. Dringenden Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung aus niederem Beweggrund an meiner Tochter Nancy durch Übergehen ihres Impfschadens.

Die generelle Absicht der Angeschuldigten, Kollegen vor beruflichen Nachteilen zu schützen, ging ihnen, nach meiner Meinung, vor ihrem beruflichen Auftrag, meine Tochter vor Schaden zu bewahren!

Das zeigte sich mir unmissverständlich, als Nancy am 20.03.2008 notfallmäßig zu den Angeschuldigten verlegt wurde. Spätestens da war nämlich aus meiner Sicht klar, dass meine Tochter an der überweisenden Reha-Klinik K..... wegen ihres extrem schlechten Zustandes keinesfalls mit Psychopharmaka hätte behandelt werden dürfen. Erst recht nicht, nachdem diese vorliegend für den Einsatz bei Kindern gar nicht zugelassen waren!

Die Angeschuldigten hatten diesbezüglich auch keinen Entscheidungsfreiraum, wollten sie nicht an einem sichtbar kranken Kind ’experimentieren’ !

Es durfte daher auch nichts kollegenloyal vertuscht werden, sondern es galt, sofort Schaden von meiner Tochter abzuwenden!

Dies wiederum sollte allerdings unzulässigerweise dadurch erreicht werden, dass ein anderes Psychopharmakum bzw. ein Antiepileptikum eingesetzt werden sollte! Tatsächlich waren richtigerweise als Erstes alle Psychopharmaka abzusetzen - zumal diese auch bei Erwachsenen ohnehin nur bei guten Leberwerten eingesetzt werden sollen!

Dennoch Nancy zunächst mit Psychopharmaka weiterbehandelt zu haben, war meines Erachtens folglich wissentliches Unterlassen pflichtgemäßer Hilfeleistung und wissentliches Inkaufnehmen einer weiteren Schädigung meines Kindes!

Aus dem meines Erachtens niederem Beweggrund, Fehlverhalten zu vertuschen, verließen sich die Angeschuldigten meines Erachtens jedoch darauf, dass danach - üblicherweise schon wegen der standesrechtlichen 'Verpflichtung’ sonstiger Ärzte durch den hippokratischen Eid - nicht mehr damit zu rechnen war, dass ihr Tun jemals von dritter Seite angezweifelt werde!

Hätten sie von ihren Handlungen Abstand genommen – wie etwa der Heilpraktiker schriftlich vorgeschlagen hatte! – hätten sie allerdings damit rechnen müssen, dass dies später als eine Art 'Eingeständnis’ für die vorangegangenen Fehlbehandlung gewertet worden wäre. M.E. um sich dem nicht auszusetzen, setzten sie daher die bisherigen Falschbehandlungen zunächst fort und 'verteidigten’ sie mir gegenüber sogar noch als richtig.

 

 


Zu 4. Dringender Verdacht der Durchführung von - in Geld oder anderer Weise - bezahlter Forschung für Pharmafirmen in Form von Arzneimittelversuchen an meiner Tochter Nancy mittels für Kinder nicht zugelassener Arzneimittel.

Gerade der fortgesetzte Einsatz von, für eine Behandlung an Kindern nicht zugelassenen Arzneimitteln begründet mir außerdem den dringenden Verdacht, dass – wie zuvor schon an der Reha-Klinik in xxxxx. - auch an der Uniklinik xxxxxx von der Pharmaindustrie bezahlte Arzneimittelversuche an kranken Kindern gemacht werden.

Erst diese Annahme erklärt mir jedenfalls, auch nach Gesprächen mit anderen Müttern, dass solche Mittel überhaupt bei solchen Kindern eingesetzt werden. Schließlich ist der für die Pharmaindustrie effektivste Weg bekanntermaßen nun mal der über die Unikliniken, weil diese in der Ärzteschaft die höchste Reputation genießen und ihre Aussagen auch von kritischen Behörden wissenschaftlich nur schwer auszuschalten sind.

Dass dies an Kliniken der früheren DDR vermutlich besonders leicht möglich ist, scheint mir besonders dadurch begünstigt, dass dortige Klinikleitungen in den letzten Jahren, auf „Weststandard“ gebracht wurden und vor allem, dass sie daher bei der unkritischen, da unwissenden Bevölkerung ein ungetrübteres Vertrauen genießen. Das beste Beispiel bin ich mir dabei selbst!


Simone G.