Dipl.rer.pol.

Wolf-Alexander Melhorn
Heilpraktiker
Schloßsteige 21
73479 Ellwangen

Bundesverfassungsgericht
AR - Register
Frau Welsch
Postfach 1771

76006 Karlsruhe

26.2.15

AR 8925/14

für das Schreiben und die geduldige Information bedanke ich mich. Allerdings scheint ein Missverständnis vorzuliegen, soweit Sie darauf hinweisen, dass sich mein Sohn nicht selbst an das Bundesverfassungsgericht gewandt habe.

Ausweislich der Verfassungsbeschwerde vom 2.11.2014 ( Seite 1) hat mein Sohn Thiemo

" als impfgeschädigter Körperbehinderter mit Pflegestufe I - volljährig seit 11.6.09 und nicht entrnündiqt...,

in eigener Sache und in eigenem Namen ordentlich auf Seite 19 lesbar die Beschwerde unterschrieben. Damit ist die Verfassungsbeschwerde von ihm persönlich eingereicht.

Entgegen Ihrer Meinung habe ich meinen Sohn auch zu keiner Zeit rechtlich vertreten, sondern nur, nach Erhebung der Verfassungsbeschwerde - in seinem Namen und Auftrag und mit seiner - von ihm unterschriebenen Vollmacht - den weiteren Schriftwechsel mit Ihnen geführt.

Schon das OLG Stuttgart machte mich fälschlich allerdings trotzdem als Vater für die Kosten verantwortlich und nötigend wurde ich - trotz meiner Richtigstellung gegenüber dem OLG - danach sogar mit Zwangsvollstreckung bedroht.

Mein Sohn konnte seine Verfassungsbeschwerde somit also selbst einreichen und hat dies auch getan! Das bitte ich zu beachten.

Juristen können nach meinem Eindruck schwer nachvollziehen, dass mich als Vater die sehr intensive Beziehung zu meinem Sohn treibt, die hier angegriffenen Missstände nicht 'staatserhaltend' hinzunehmen. Aber Leidtragender ist ein, m.E. liebenswerter Behinderter, der mit 23 Jahren nach eigenem Bekunden einsam in einem Heim lebt, nur weil das nach m.E. eigensüchtiger Ansicht Dritter gut für ihn sei. Doch dieses Kind habe ich ebenso gewollt, wie seine 6 Geschwister, maßgeblich mit aufgezogen, therapeutisch jahrzehntelang allein betreut und werde es daher keinesfalls im Stich lassen, nur um das Ansehen von Juristen hoch zu halten.

Das mag für einen Vater zwar ungewöhnlich und 'staatstragend' zu bekämpfen sein - falsch ist es nach meiner, über 70-jährigen Lebenserfahrung nicht! Auch wenn ich mit Bedauern sehe, wie sich aus einem Befangenheitsantrag gegen einen Vormundschaftsrichter inzwischen ein Verfahren jetziger Art und Intensität entwickelte, das ich zu meinem Schutz inzwischen auch im Internet öffentlich gemacht habe - http://www.melhorn.de

Schließlich dürfte in einem wirklichen Rechtsstaat nicht sein, dass ein unzuständiger Vormundschaftsrichter mit Unwahrheiten ein Betreuungsverfahren an sich zieht und eiligst eine Berufsbetreuerin bestellt, um durch diesen schnellen Zugriff zu verhindern, dass die betroffene Familie dann vom eigentlich zuständigen Amtsgericht später über seine dienstlichen Fehlhandlungen Kenntnis erhält.

Alle, in der Folge angerufenen Gerichte müssen nach Aktenlage die wirkliche Rechtslage auch erkannt haben - gingen zunächst aber kollegial über den 'Kollateralschaden' des Kollegen hinweg und versuchten dann später, den Vorgang formaljuristisch zu vertuschen. Der Rechtsstaatsgedanken trägt solches aber nicht mit!

Es sollte bei diesem Fall ebenfalls nicht sein, dass die wirtschaftlich profitierende Berufsbetreuerin und die Stiftung geldwerte Vorteile daraus ziehen, dass sie sich
noch immer hartnäckig weigern - unter Berufung auf den Datenschutz! - dem volljährigen und nicht entmündigten BF eine Kopie der rechtswidrig für ihn abgeschlossenen Heim- und Betreuungsverträge herauszugeben, nur weil sie offenbar juristische oder gesellschaftliche Konsequenzen fürchten.

Insbesondere sollte heute aber keinesfalls vertuscht werden, dass auf diesem 'Weg durch die Instanzen' Beschlüsse an den BF gingen, die von den angeblich erkennenden Richtern nicht unterschrieben und folglich nach Gesetz nichtig sind! Denn das lässt die Annahme zu, dass diese Beschlüsse in Wahrheit von unzuständigen Mitarbeitern strafbar selbst verfasst wurden, um dadurch dem BF rechtsstaatliches Handeln vorzutäuschen und ihn dadurch endlich zum Schweigen zu bringen ..

Als Außenstehender und rechtlicher Laie ist das Verhalten der Justizbehörden zwar verständlich, bleibt aber für einen Rechtsstaat unannehmbar, denn:

Gerichte sind der Futterplatz des Juristen,
- den er auch sauber halten sollte

auch wenn sich manche damit schwer tun mögen, denn:

Wer beim Hausputz Staub aufwirbelt,
ist Nestbenutzern erst mal Nestbeschmutzer.

Bitte erwägen Sie das freundlicherweise und überprüfen Sie Ihre Entscheidung nochmals. Schließlich ist es auch eine, den BF diskriminierende, wirtschaftliche Begünstigung der Anwaltschaft, wenn des bisher Vorgetragene angeblich nicht der Richterkammer vorgelegt werden darf, nur weil es ohne Mitwirkung eines Rechtsanwalts geschickt wurde.