Di pI. rer. pol.
Wolf-Alexander Melhorn
Heilpraktiker
Schlosssteige 21

73479 Ellwangen

Stiftung Haus Lindenhof
Herrn Bieg
Erfurter Str. 28

73479 Ellwangen

 

 

29.9.2014

Offener Brief betreffend rechtswidrige Handlunqen gegen meinen Sohn ( 'Der Fall Thiemo M.')

Sehr geehrter Herr Bieg,

auf Wunsch meines, als Betroffenem mitunterzeichnenden Sohnes wende ich mich nun an Sie, da Ihre Vorgesetzten - bis zum Vorstand - nicht willens sind, mir auf meine Schreiben sachdienlich zu antworten.

Das kann ich mir nur so erklären, dass Ihre Leitung die Berechtigung meines Vorbringens inzwischen kennt, aber durch. Schweigen übergehen will. Doch das ist keine Lösung. Sie haben schließlich nicht nur einen kirchlichen, sondern auch einen gemeinnützigen Fürsorgeauftrag für Ihre Schützlinge und sind kein reiner Wirtschaftsbetrieb.

Sie wissen jedenfalls längst, dass die Art der Betreuung meines volljährigen und nicht entmündigten Sohnes im Heim rechtswidrig ist, soweit einige Ihrer Mitarbeiter, aus wohl falsch verstandenem Arbeitnehmergehorsam, daran mitwirken, dass ihm von Dritten - ohne Rechtsgrundlage! - beharrlich seine Grundrechte verweigert werden. Laienhafte Informationen Ihrer Mitarbeiter an die rechtswidrig bestellte, von der Stiftung empfohlene Berufsbetreuerin führen dazu, dass mein Sohn - angebliche aus Fürsorge - so gestellt ist, als sei er Freigänger in einer JVA und abhängig vom Wohlwollen seiner 'Wärter'. So wird ihm in unkritischer Ausführung der Weisungen Dritter grundrechtswidrig etwa der Umgang mit mir eingeschränkt. Medizinische Einwände von mir, seinem seit 20 Jahren alleinigen Behandler, werden mit formelhaften Hinweisen auf Stiftungsvorschriften abgetan.

Psychischer Druck schüchtert meinen Sohn andererseits gezielt ein. wegen 'Ungehorsams' gegen die Anweisung der Berufsbetreuerin wurde er jüngst sogar bestraft indem er nicht mehr zu mir gebracht wurde - und das nur, weil er, entgegen der willkürlichen und unsachlichen Anordnung der Berufsbetreuerin eine Nacht bei mir übernachtet hatte.

Die, Ihrer Einrichtung empfohlene Berufsbetreuerin wiederum lehnt ein Gesprächüber ihre, letztlich missbräuchliche Art der Betreuung aber entschieden ab und beruft sich auf ihre Bestellung. Dabei ist sie, entgegen den Vorschriften des Betreuungsrechtes, keineswegs rechtmäßig bestellt - wie Ihre Stiftungsvorgesetzten aus, ihnen dargelegten Gründen wissen.

Aus offenbar wirtschaftlichem Interesse der Stiftung wollen sie das aber nicht wahrhaben. Anstatt ihrerseits auf korrekte Gesetzesanwendung zu drängen, wird der bequemste Weg des Wegsehens gewählt, um bei der Justiz nicht unbeliebt aufzufallen. Wurde der erste Rechtsverstoß doch von dem zuständigen Vormundschaftsrichter begangen. Daher wagt heute keiner das pflichtwidrige Handeln der Justiz zu kritisieren und einfach auf Unterlassen zu bestehen. 'Opfer' dieser Solidarisierung ist als Kollateralschaden der Justiz eben mein impfgeschädigter Sohn.

Mein Sohn weiß inzwischen, dass ihm Unrecht angetan wird. Aber aufgrund seines Impfschadens fehlen ihm Nervenkraft und Lebenserfahrung, sich allein dagegen zur Wehr zu setzen. Notgedrungen unterwirft er sich daher zwar im Alltag, aber immer wieder ist er darüber doch sehr aufgebracht oder unglücklich und ich muss das in meinen täglichen Telefonaten dann als Vater wieder abzufangen versuchen.

Bekanntlich kann solches Benehmen der Beteiligten möglicherweise schließlich in eine Depression meines Sohnes führen und wäre insoweit dann sogar Körperverletzu ng.

Solches Entgleisen deutet sich auch bereits an, denn schon mehrfach hatte sich situativ sein Blutdruck bedenklich erhöht. So wurde im Heim - am 21.9.2014- beispielsweise ein, für sein Alter und seinen Gesundheitszustand untypischer Blutdruck von 150/98 RR gemessen, nachdem ihm psychisch zugesetzt wurde, nur weil er mal bei mir übernachtet hatte.

Es fällt den dafür Verantwortlichen demnach ersichtlich schwer, entgegen ihrem Betreuungsauftrag anzuerkennen, dass mein Sohn volljährig und nicht entmündigt ist und Andere ihm daher nichts zu sagen und reinzureden haben! Es wäre hilfreicher, würde meinem Sohn wegen seiner grobmotorischen Entwicklungsrückstände etwa bei der Körperpflege korrekt geholfen, anstatt stümperhafte Erziehungsversuche an diesem Behinderten vorzunehmen ..

Als Heilpraktiker mit über 30-jähriger Berufserfahrung, vor allem auch in der Behandlung von Impfgeschädigten, werde ich - gegen den schriftlich erklärten
Willen meines Sohnes! - heimseitig konsequent bei seiner medizinischen Willen meines Sohnes! - heimseitig konsequent bei seiner medizinischen Betreuung ausgeschaltet und daher auch nicht informiert. Von mir verordnete Medikamente wurden ihm vielmehr sogar weggenommen oder nicht weiter geleitet. Medikation von mir verschwindet im Heim.

Das gefährdet unverantwortlich die Gesundheit und Entwicklung meines Sohnes und verhindert eine Verbesserung seines Zustandes, die ich therapeutisch über rund 20 Jahre inzwischen bei ihm erreichte. Statt dessen entscheiden selbstherrlich heute unqualifizierte Mitarbeiter Ihres Heimes, der Vormundschaftrichter, die Berursbetreuerin und meine Frau darüber, was therapeutisch für meinen Sohn angeblich i gut sei. Die Stiftung wiederum deckt das unter Verweis auf, meinem Sohn und mir weiterhin nicht bekannt gemachte
Satzungsvorschriften, um offenbar wirtschaftlich den Einfluss über meinen Sohn zu behalten. .

Das wiederum ergibt sich schon daraus, dass stiftungsseitig jetzt sogar angeregt wurde, in einer Art 'Konferenzentscheidung' sollten nun seine Geschwister, meine Frau, die Berufsbetreuerin und einige B~weuer des Heimes darüber befinden, welches Ausmaß an Selbstbestimmung rheinem Sohn gewährt wird. Solche 'Mehrheitsentscheide' stellen natürlich unser Rechtsstaatsprinzip auf den Kopf und sind für meinen Sohn daher auch nicht .bindend! ,.

Alle daran Beteiligten wären jedenfalls bei solchen Gedanken- und 'Macht'spielen' wohl näher an der rechtlichen Wirklichkeit~ wenn sie sich mal ernsthaft mit dem geltenden Betreuungsrecht befassen würden. Mein Sohn hat mit dem Eintritt in das Heim schließlich nicht auf seine Grurndrechte verzichtet, nur weil sie ihm dreist vorenthalten werden. Diesbezüglich scheinän Mitarbeiter der Stiftung wohl einem Irrtum aufgesessen, den ich zu beheben bitte. Die Stiftung darf nicht den Eindruck des unkritischen 'Vollstreckers' des Willerns Dritter und insbesondere wirtschaftlicher Interessen machen, denn sie ist eigentlich einem übergeordneten Auftrag verpflichtet, den ich bedarfsweise .auch anderen Ortes noch geltend machen werde.

Mit besten Grüßen
gez.

Wolf-Alexander Melhorn

Thiemo Melhorn