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Text zuletzt aktualisiert:
22.5.2012

 

 

 

 

 

Burnout - Die 'Selbstverbrennung’ im Stress

Burnout - Depression - Selbstüberfoderung - Schlaflabor

 

 

 

 

von

 

 

 

 

Heilpraktiker
Wolf-Alexander Melhorn
dipl.rer.pol.

 

 

 

 

Burnout ist keine neue Mode- oder Zeitkrankheit, auch wenn Mancher diese 'Übertreibung seines Arbeitslebens' heute wie eine Auszeichnung seines Leistungswillens gewertet wissen will. Vermittelt doch sein Zusammenbruch - oder gar Tod! - am Arbeitsplatz: Hier hat sich einer über die naturgegebene Grenze seiner Leistungsfähigkeit hinausgewagt. Hat sich ohne Schonung seiner selbst für eine Arbeit eingesetzt, wie dies kein Arbeitgeber zu fordern wagen würde. Also ein stiller Held der Arbeit, der in Wahrheit lautstark einen Orden verdient hätte?

Burnout ist Ausdruck einer seelischen Erkrankung, die Psychologen heute überwiegend als Depression bezeichnen.

Aus meiner Praxiserfahrung teile ich diese Ansicht nur eingechränkt. Die Depression ist nach meiner Beobachtung jedenfalls Folge und nicht Ursache der eigenen Überforderung!. Es trotz aller Willenssanstrengung nicht 'zu schaffen', ist bei solchen Fällen also nur Auslöser der Depression. Wird doch weit unterschätzt, wie rücksichtlos Menschen oft mit sich selbst umgehen - und zwar keineswegs immer als Folge wirtschaftlicher Zwänge der Außenwelt! Häufiger sind es die Zwänge des 'Innenlebens'. Der Druck, den einer in sich selbst aufgebaut hat, um Anerkennung und/oder Bewunderung zu erhalten. Von wem immer! Das kann der Chef dann ebenso sein, wie der Lebens- und/oder der Sexualpartner oder viele sonst! Ist doch mit zunehmender Hektik und bei gleichzeitiger Erreich- und Verfügbarkeit heute eine Erwartung an und von sich entstanden, der der Mensch in Wahrheit aber nicht genügen kann.

Der Mensch selbst ist nämlich noch immer so, wie er entwicklungsgeschichtlich in den Jahrtausenden gewachsen ist, um leben und überleben zu können! Er kann folglich auch heute noch immer nicht im Sinne von 'Multitasking' alles gleichzeitig machen und/oder 'im Griff' haben. Es bleibt vielmehr weiterhin bei einem Tun des 'eins nach dem anderen'!

Das allerdings tut der heutige Mensch heute fraglos schneller als noch vor einem Jahrhundert oder früher. Und dieser deutlich erhöhte 'Druck' auf seine Schnelligkeit bezahlt der Mensch zunächst mit Hektik und später dann mit seiner vorzeitigen Erschöpfung - seinem Aus- oder Abgebranntsein!

Insoweit passt das Wort 'burnout' nach meiner Lebenserfahrung für diesen Zustand bestens, denn die Depression ist letztlich dann die seelische Folge des Verarbeitens dieses eigenen Versagens. Ein Eingeständnis, es als Folge falscher, da überhöhter Ziele nicht zu schaffen, das sich schließlich als Krankheitsbild natürlich durchaus durchaus verselbständigen kann.

Wer eine solche Entwicklung allerdings nicht rechtzeitig als Aufforderung begreift, seine Lebensziele endlich auf den Prüfstand des eigenen Wollens zu stellen, um an seiner Wirklichkeit des eigenen Vermögens - also nicht des Könnens! - dort dann die Grenzen seiner wirklichen Körperlichkeit neu abzustecken, der muss daran zuletzt zerbrechen! Will er seinen Willen doch über seinen Körper stellen - und das macht dieser allenfalls kurzfristig mit! Spitzenleistung ist schließlich niemals Dauerleistung, sonst verlöre sie ihre Besonderheit!

Wer das von sich erwartet, ist folglich einfältig! Wer das von anderen erwartet, ist frech und rücksichtlos! Denn wer sich nicht an die Regeln seines Lebens hält, muss auch bereits sein, irgendwann seinem Leben jäh den Preis solcher Überforderung bezahlen zu müssen! Bei ruhiger Betrachtung lohnt der allerdings selten. Das rechtzeitig zu erkennen und für sein Leben umzusetzen, ist stets die eigentliche Lebensaufgabe!

Wer mangels Lebenserfahrung dazu nicht in der Lage ist, wird daher versagen müssen! Erst recht hat er aber keinen Anlaß, sein Versagen wie eine Monstranz als Beweis seines Wollens vor sich herzutragen. Überforderung gewinnt nicht an Sinnhaftigkeit dadurch, dass sie der Betroffene oder seine Umwelt zur Besonderheit aufbauschen! Sie bleibt ein unrühmlicher Beweis dafür, dass einer wegen eines vielleicht nur vorübergehenden Erfolges die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit nicht gesehen oder missachtet hat und es dadurch zum Zusammenbruch seiner Körpersysteme kam.

Nur der Törichte verlangt also auf Dauer solchen Einsatz von sich! Dafür wiederum straft ihn dann sein Körper auch berechtigt ab. Denn in der Regel ist der Zusammenbruch Ausdruck eines überschießenden Ehrgeizes, zu dem oftmals Dritte - nicht selten sogar böswillig, da jedenfalls rücksichtslos! - überhaupt erst aufgestachelt haben.

Dieser Verstoß gegen die eigenen Regeln ist dem Betroffnen meist nicht einmal wirklich vorzuwerfen. Ist er doch vorrangig Folge der zunehmender Rücksichtlosigkeit dieser Gesellschaft! Fehlt doch meist einer, der zur rechten Zeit das richtige Wort für jenen bedauernswerten Mitmenschen hat, der sich in seinem Akt öffentlicher Selbstverbrennung im Feuer seines Ehrgeizes und/oder seiner Ängste gerade selbst einäschert!

Dabei hätte der eigentlich Hilfe verdient! Straft sich da doch meist einer, der eigentlich nicht weiter weiß im Leben! Seine Selbstbeschädigung sollte daher eigenlich seine(n) Vorgesetzter(n den Job kosten! Sind sie doch nicht sorgsam genug mit seinen Fähigkeiten umgegangen, indem sie ihn nicht hinderten!

Wer den Vorgesetztenstatus nur als Antreiberauftrag versteht, der ist in Wahrheit nämlich zu dumm zur Menschenführung! Wer Leistung hohlköpfig nicht als Lebensauftrag begreift, sondern nur als zeitbegrenzte Chance zur Spitzenerbringung, macht den Einzelnen zur austauschbaren Leistungsgröße, deren Wert und damit irgendwann auch Würde zwar kurzzeitig Anerkennung gibt, der in Wahrheit aber die lebenserhaltende Substanz der Dauerhaftigkeit fehlt: Eine Kerze, die ein Zustrom von Sauerstoff heller aufflackern ließ - die eben daran aber auch früher in sich selbst erstirbt!

Lebenskunst ist aber mehr, als dummköpfiges Konsumieren und Konsumfähigkit daher auch kein wirklicher Anreiz für ein Leben! Es gilt vielmehr, sich selbst und seine Möglichkeiten so zu begreifen, dass dem Selbst die Grenzen bewusst werden! Erst das ermöglicht einem, das Beste - nicht das Meiste! - aus sich selbst herauszuholen! Das mag dann im Ergebnis zwar selten der bewunderte Spitzenleister sein, aber immerhin einer, der für sich und jene, für die er Verantwortung übernahm, oftmals weiter kommt!

Als Heilpraktiker habe ich oft gesehen, wie erbarmungslos das heutige Zusammenleben solchen Mißbrauch an und in sich selbst einerseits herausfordert, anderserseits aber das, meist vorhersehbare Versagen dann mit Verachtung mitleidlos abstraft. Neben dem Zuckerbrot der Anerkennung liegt - scheinbar unwahrnehmbar für viele! - also bereits die Peitsche ihrer Versagensangst bereit, die dann in den Abgrund des Burnout treibt! Und nach meiner Beobachtung fängt es in der Regel immer mit Kopfschmerz an und der wird dann mit ganz 'harmlosen' Schmerzmitteln überwunden. Dabei geht es selten wirklich darum, damit einen unangenehmen Zustand zu beenden, sondern die so 'harmlose' Art der Schmerzbewältigung macht glauben, jederzeit und noch mehr Stress zu bewältigen. Ab dem Zeitpunkt brennt die 'Kerze' dieses Lebens schneller ab!

Wer das (noch) nicht sieht, muss also oft noch vieles lernen! Meist trifft es eine Elite von Jüngeren, deren systemgefährdende Mahner das 'Leistungssystem' aber 'rechtzeitig' in ihren geistigen Ruhestand aussortiert hat, um sich weiterhin so Leistung zu ergaunern!

Auch die Patientin dieses Berichts war ein williges Opfer dieses Systems und ihres Selbst! Wie bei vielen anderen spiegelt dabei auch ihr Leben Lockungen und Niederschläge! Sie verdient dafür weder besondere Anerkennung noch Mitleid: Ein Leben, das sich selbst bestimmte und nicht rechtzeitig Hilfe bekam! Sie brach dadurch schließlich zusammen, ohne daran jedoch zu zerbrechen. Nicht jeder kann das - und eben das ist dann auch der wahre Nachweis von Klasse!

Dieser Bericht möge Dritten jedenfalls rechtzeitiger Anlass zur Selbstbesinnung sein! Die medzinische Folge von Kaffekonsum auf das Nervensystgem ist dabei ein Aspekt, der gerade auch bei Burnout-Patienten unbedingt mehr beachtet werden sollte! Hiezu siehe Kapitel 3 in:

http.//www.melhorn.de/Krankheiten.htm

Daher auch gebe ich mit Zustimmung der Verfasserin die Emails weiter, die ich während meiner Behandlung von ihr erhielt. Nicht als Werbung für die Betroffene oder für mich als Behandler, sondern als Mahnung und Aufforderung an einzelne Leser.

In der heutigen Zeit verwundert es nicht, dass viele zwar noch keinen Burnout haben, aber - so nenne ich das immer - bereits 'fleißig' daran arbeiten! Gilt es doch manchem immer noch als schick, mit ihrer Gesundheit möglichst ständig an die Belastungsgrenze zu gehen und sich dadurch vielleicht sogar als 'Gewinner' zu fühlen.

Dämlich bleibt dieses Verhalten trotzdem! Ist uns Gesundheit doch nicht für einen 'Bruchtest' gegeben, sondern sie ist das 'Kleid', das uns ein langes Leben beispielsweise schmückt,schützt und wärmt. Das beschmutzt, zerreißt und zerstört man daher tunlichst nicht - denn ein zweites hat uns die Natur nicht!

 

Nach meiner Erfahrung haben jedoch viele nie gelernt oder auch wieder verlernt, ihrem Körper die für ihn notwendige Ruhe und Erholung zu gönnen! Dabei ist kein Körper wie der andere!

Dennoch bestimmt heute der Augenblick vielen ihr Leben! Der 8-Tage-Belastungstrip wird fälschlich als 'Urlaubserlebnis' gepriesen und kostet doch nur Kraft, die dadurch letztlich immer weniger wird. Tabletten und/oder Drogen scheinen dann vielen bis zum Zusammenbruch von Körpesystemen die praktische Antwort.

Dass es auch anders geht und gehen sollte, möchte ich dem Leser dadurch bewusst machen, dass ich auszugsweise emails von Patienten veröffentliche, die nach meinem Eindruck an ihrem Burnout 'arbeiteten'. Das möge Leser ermutigen - bevor es für sie sonst im Zusammenbruch endet.

Seien Sie sich dabei immer bewusst, dass Sie dazu anfangs niemand anderen brauchen, als sich selbst und Ihre Vernunft! Da kostet es auch noch nichts - außer gelegentlichen Verzicht! In mehrfacher Hinsich teuer wird es erst, wenn Sie sich dazu verführen lassen, den 'Kick' eines nicht selten sogar einfältigen Augenblickes höher zu schätzen, als den Preis, den Ihre Gesundheit dafür bezahlt!

 

 

Wer das Krankheitsbild des 'Burnout' begreifen will, sollte sich unbedingt mit dem biologischen Sinn und Zweck einer Erkrankung vertraut machen! Denn erkennen Sie: Krankheit ist nie eine Strafe der Natur, sondern ein sinnvolles, biologisches Sonderprorgamm ihres Körpers, um vor allem seelische Verletzungen wieder selbst abzuheilen!

Wenn Sie das aus Unwissenheit anders sehen, wird Sie das schließlich sogar töten! Selbst dann wird Sie vorrangig allerdings Ihre Angst töten - nicht eine Krankheit!

Um das nachvollziehen zu können, dürfen sie also nicht angstvoll den Verkaufsargumenten cleverer Therapeuten vertrauen, sondern sollten sich gründlich informieren!

Es geht schließlich um Ihre Gesundheit - vielleicht sogar um Ihr Leben!

Eine für Laien wie Ärzte hervorragend gemachte Kurzfassung der genialen Erkenntnisse von Dr. med. Mag. theol. Ryke Geerd Hamer finden Sie im Internet unter

https://docs.google.com/viewer?a=v&pid=gmail&attid=0.1&thid=13705957a210b832&mt=application/pdf&url=https://mail.google.com/mail/u/0/?ui%3D2%26ik%3Df5a448af18%26view%3Datt%26th%3D13705957a210b832%26attid%3D0.1%26disp%3Dsafe%26zw&sig=AHIEtbS9FvkmWFlSqKxbDFwjQQE-4-ALUw

Wer Krankheit und Erkrankungen in ihrer biologischen Sinnhaftigkeit des Körpergeschehens verstehen will, sollte sich dies einführend unbedingt gründlich anschauen! Es ermöglicht vor allem Betroffenen, mit ihren Ängsten dadurch umgehen zu lernen, dass das eigene Krankheitsgeschehen angstfrei als sinvoller Teil eines biologischen Geschehens erkannt wird, mit dem sich sehr wohl leben und auch weiterleben lässt!

 

 

 

 

 

 

E-mails einer Burnout-Patientin

 

 


Bericht vom 3.3.2012

Vorrangig habe ich schon über einen längeren Zeitraum (jetzt fast zwei Jahre) mit Einschlafstörungen zu kämpfen, das war auch der Beginn der Depression ,die ich habe. Was Ursache oder Auslöser ist kann ich nur spekulieren. Sicherlich war es nicht zuletzt die Situation inkl. Mobbing am Arbeitsplatz und den Stress zuhause.

Manchmal kann ich mehrere ganze Nächte hintereinander durchgehend nicht schlafen. Vor einem Jahr hat man mich in einem Schlaflabor untersucht, konnte aber organisch nichts Auffälliges finden. Man wollte mir Schlaftabletten verschreiben, was ich wegen der Gefahr einer Abhängigkeit aber ablehnte.

Es gibt dabei Phasen, da kann ich gut 10 Stunden am Stück schlafen und dann wieder liege ich aus mir unerklärlichen Gründen drei Nächte nacheinander wach.

Das quält mich schon sehr. Nervlich bin ich ziemlich angespannt und komme nur ganz schwer zur Ruhe oder zum Abschalten. Ich versuche daher auch, mich durch regelmässige Bewegung körperlich zu ermüden. Das klappt aber auch oft nicht richtig. Irgendwie hab ich stets das Gefühl, auf ‚Hochtouren’ zu laufen und nie wirklich in Ruhe zu sein.
Vielleicht kann dieses Medikament, das ich jetzt zum Testen schicke, auch helfen, den Wach-/ Schlafrhythmus zu regulieren. Allerdings möchte ich mich von so was auch nicht abhängig machen.

 

 

 

 

Bericht vom 11.3.2012

Hallo!

Ich kann sagen, dass ich seit drei Tagen wieder fest und sehr tief schlafen kann! Außerdem ist es ein sehr erholsamer, traumreicher Schlaf. Das kenne ich so gar nicht mehr!

Am ersten Tag habe ich nach Einnahme der Globuli keinerlei Veränderung beobachtet . Am zweiten Tag habe ich tagsüber schon eine angenehme körperliche und geistige Müdigkeit bemerkt. Abends bin ich dann wie ein Sack umgefallen und herrlich eingeschlummert. Nach fast jahrelang gestörtem Schlaf, bis hin zu völlig durchwachten Nächten, habe ich es dadurch jetzt endlich mal geschafft, innerlich völlig ruhig, gelöst und entspannt zu sein. Das Gedankenkarussel dreht sich nicht mehr wie wild und ich komme mir dennoch nicht sediert oder benebelt, sondern ganz klar und relaxend vor.

 

 



Rückblende:
Seit 2008 bin ich sowohl beruflich als auch privat so extrem angespannt, dass sich zunächst Schlafstörungen, Unruhezustände, immer gegenwärtige Nervosität und Anspannung eingestellt haben. Eine Untersuchung im Schlaflabor mit einem MRT des Gehirns ergab keine Auslöser für eine organisch bedingte Krankheit.

Im Jahr 2009 kamen teilweise Magen-Darm- Probleme , Appetitverlust und sozialer Rückzug hinzu.

Von hausärztlicher Seite erhielt ich daraufhin Schlaftabletten (Zolpidem), die ich auch zwei Monate lang einnahm. Das Ergebnis war ein Schlaf, der sich wie eine Narkose anfühlte, Alpträume auslöste und mir im Wachzustand fast panikartige Situationen brachte, Herzrasen und nächtliche Schweissausbrüche.

Der Hausarzt erhöhte mir daraufhin die Dosis. Auch das machte ich 14 Tage. Mit der Folge, dass sich nichts verbesserte, sondern verschlechterte. Daraufhin ließ ich das Mittel wieder weg.

Die Symptome blieben. Bis auf die Magen/ Darmprobleme. Die haben zum Glück aufgehört. Ich hörte von einem Tag auf den anderen damit auf, auch weil ich natürlich Angst vor Abhängigkeit hatte.

Insgesamt habe ich mich so Tag für Tag zur Arbeit geschleppt. Es war ein richtiger Teufelskreis! Vor lauter Angst, wieder nicht einschlafen zu können, hatte ich furchtbar Angst, mich abends überhaupt ins Bett zu legen.

Auch hatte ich plötzlich Angst vor Dingen, die ich vorher ‚mit links’ gemacht hatte. Es fiel mir plötzlich ungeheuer schwer, Termine einzuhalten. Im Geschäft wurde der Druck durch interne Umstrukturierungen gleichzeitig immer größer.

Dann folgte der Umzug von "Zwei-Mann-Büros" in Großraumbüros mit 20 anderen Personen. In 1,5 m Abstand zum nächsten Kollegen saß jeder in einer ‚Arbeitszelle’. 20 Telefone klingelten durchgehend.

Außerdem sollte ich weitere Sonderaufgaben übernehmen, wie Präsentationen, mehrtägige Schulung für Außendienstmitarbeiter und das im Sommer, mit teilweise drückenden 34 Grad Celsius im Büro, ohne aber – wegen des Verkehrslärms und der Abgase - ein Fenster öffnen zu können. Eine Klimaanlage gab es nicht! Tag für Tag ging es mir schlechter!

Zusätzlich noch meine häusliche Situation. Es gab immer wieder Streit. Ich habe mich daheim nicht mehr "zu Hause" gefühlt. Es gab keinen Platz, an dem ich mal durchatmen konnte! Irgendwann war es in mir, wie das Ticken eines Metronoms, das mich immer wach, auf der Lauer, auf dem Sprung hielt! Ich konnte keinen Augenblick mehr innehalten und abschalten. Immer lief ich auf Hochtouren.

Durch meine Nervosität habe ich innerhalb kurzer Zeit 6 kg abgenommen.

Im Sommer 2011 dann ein richtiger Zusammenbruch! Ich saß im Büro und mir entglitt alles. Ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren. Wusste plötzlich nicht mehr, wie ich was machen solle.

Meine Kollegen hatten ausser einem mitleidigen Blick nichts für mich übrig. Hatte ich ja noch vor einiger Zeit das Abbild einer Perfektionistin abgegeben, die alles locker ‚schmeisst’. Offensichtlich waren sie aber erschrocken und entsetzt darüber, in sehr kurzer Zeit meinen ‚Abbau’ mitverfolgen.

Meine Bitte in einem Gespräch mit Vorgesetzten, mich doch etwas zu entlasten und Sonderaufgaben nicht nur an mich, sondern auch mal an Kollegen zu vergeben, wurde nur mit einem Lächeln abgetan. Man könne eben nur mir diese Sachen anvertrauen, da ich so zuverlässig und gut sei. Die anderen könnten das nicht. Da fühlte ich mich geehrt, begriff aber nicht, dass man mir nur neuerlich alles aufladen wollte.

Daraufhin sprach ich mit der Betriebsärztin. Sie schlug die Hände über dem Kopf zusammen und wollte wissen, wie ich das denn schaffe, ohne Schlaf und ohne Ruhe. Zum ersten Mal fiel in diesem Zusammenhang der Begriff "Burnout" und sie empfahl mir dringend, den Hausarzt aufzusuchen. Zwei Tag später schrieb mich dieser dauerhaft arbeitsunfähig (andauernd) geschrieben.

Unmittelbar nach dem Gespräch mit der Betriebsärztin bin ich nach Hause und ins Bett. Fast vier Wochen bin ich gar nicht mehr aufgestanden. Alles drehte sich! Ich war unendlich erschöpft, fand aber nie Ruhe.

Auf einen ambulanten Psychotherapieplatz wartet man heute ewig. Derzeit bin ich 2 x die Woche in psychotherapeutischer Behandlung, die mir zwar gut tut, aber die Schlafstörung nicht beheben konnte.

Der Hausarzt und eine Psychiaterin haben mir zur Einnahme eines trizyklischen Antidepressivums( Trimipramin) zur Regulation des Wach-/ Schlafrhythmus geraten, was ich aber ablehnte.

Nun aber habe ich ein sehr gutes Gefühl, denn ich habe in den letzten drei Tagen so gut geschlafen, wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Und das kann nur von den Homöopathika kommen, denn ansonsten hat sich nichts verändert. hat.


Danke für die Hilfe!
Ich weiß das sehr zu schätzen.

 

 

 

 

Bericht vom 21.3.2012

Hallo,

hier wunschgemäß noch weitere Details zu meiner Situation.

Im Jahre 2009, als sich die Schlafstörungen erstmalig bemerkbar machten, habe ich auf Anraten des Hausarztes eine Untersuchung im Schlaflabor gemacht. Von dem Schlafmediziner wurden mir daraufhin Schlaftabletten (Zolpidem) verschrieben.

Dieses Mittel nahm ich ein paar Tage lang ein. Es versetzte mich in einen völlig "in Watte gepackten Zustand". Tagsüber nahm ich alles nur so halb wahr, hatte sofort Kopfschmerzen und Ängste, sowie starkes Herzklopfen. Zwar konnte ich durch die Tabletten wieder etwas schlafen, doch war dieser Schlaf in keiner Weise erholsam, sondern ich kam meir eher vor wie in Narkose.

Als das starke Herzklopfen und die Angstsituationen blieben, rief ich in der Schlafmedizinischen Praxis an und bat um Rat. Die Antwort: Ich solle die Dosis deutlich erhöhen und das Medikament auf jeden Fall weiter einnehmen. sollte. Da ich wegen der Nebenwirkungen aber doch grosse Sorgen hatte, setzte ich das Mittel ab - mit dem Effekt, die Schlafstörung kam in vollem Umfang wieder.

Der Hausarzt hat daraufhin vorgeschlagen, ein Antidepressivum zur Regulierung des Wach/-Schlafrhyhmus zu versuchen, was ich aber ablehnte. Weiter meinte er, man könne vielleicht auch mit Melatonin helfen, das aber sei in Deutschland wohl nicht zulässig bzw. nicht ausreichend erforscht.

Also kämpfte ich weiter jeden Abend um ein wenig Schlaf. Meine Konzentrationsfähigkeit wurde immer schlechter. Mein Nervenkostüm war schließlich so dünn, dass manchmal schon eine Kleinigkeit genügte, dass ich zu weinen begann. Ich war auch ständig nervös , unruhig und gereizt.

Im Sommer 2011 eskalierte alles am Arbeitsplatz derartig, dass ich von einem Tag auf den anderen relativ hilflos in meinem Büro saß und mir die einfachsten Dinge unendlich schwer fielen. Nur mit sehr viel Energie und Selbstbeherrschung konnte ich meinen Arbeitsalltag überhaupt noch bewältigen. Abends stand neben dem beruflichen Stress dann noch die Hausarbeit an und der anhaltende private Krach.

In den letzten Wochen vor meinem Zusammenbruch schleppte ich mich manchmal nur noch durch die Gegend. Heute weiß gar nicht mehr, wie ich täglich die 20 km auf der Autobahn zur Arbeit bewältigt habe. Im Nachhinein würde ich sagen, das war ganz schön gefährlich.

Seit ich die homöopathischen Medikamente nehme, kann ich wieder schlafen. Zwar noch nicht jede Nacht ausreichend, aber gefühlsmäßig pendelt es sich ein. Mir ist, dass ich jetzt schlafe, weil ich körperlich und geistig müde bin und die Muskeln entspannen. Verkrampfungen und Unruhe sind nur noch selten.
Zudem habe ich einen sehr erholsamen und traumreichen Schlaf.

Tagsüber bin ich reger, aufnahmefähiger und wieder viel konzentrierter. Allmählich könnte ich wieder von "Wohlfühlen" sprechen. Das merke ich eben auch daran, dass ich insgesamt wieder viel ruhiger und gelassener geworden bin, andererseits aber auch nicht zu entspannt oder apathisch. Auch habe wieder Kraft für Aktivitäten entwickelt und auch Denkblockaden haben sich aufgelöst.

Alles in allem bin ich über meine derzeitige Entwicklung sehr, sehr glücklich und kann wirklich wieder neue Hoffnung haben.

 

 

 

 

Bericht vom 11.4.2012

Vor etwa 2 Wochen bemerkte ich erste Zeichen einer Erkältung, mit extrem starken Halsschmerzen und kleinen Pünktchen auf den Mandeln. Kaum zu glauben, aber darüber habe mich trotz der starken Schluckbeschwerden und meiner Schwäche fast gefreut. Hatte ich doch endlich mal wieder ein Schnupfen! Seit ca 4 1/ 2 Jahren hatte ich nämlich überhaupt keinen Infekt mehr gehabt. Auch wenn alle um micht herum schniefen, wurde ich doch nie angesteckt und habe nie selbst auch nie etwas "ausgebrütet" .

Diesmal nun war das anders! Nach zwei Tagen hatte ich außerdem Fieber bekommen. Das kannte ich seit fast 6 Jahren überhaupt nicht mehr! Über mehrere Tage pendelte sich die Temperatur bei konstant38,8 Grad ein.

Schlafen konnte ich wie ein Bär! Tag und Nacht fast nur noch schlafen.

Dann kam ein extrem trockener Reizhusten dazu, der augenblicklich noch anhält. Das Fieber verschwand nach 5 Tagen wieder völlig.

 

 

Einfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn/ dipl.rer.pol.

In der heutigen Zeit ist es sicher ungewöhnlich, dass sich jemand über "extrem starke Halsschmerzen' und vereiternde Mandeln "fast freut". Zumal die Patietin so was schon seit Jahren nicht mehr kannte!

Daher sollte diese Haltung verstanden werden und auch, warum die Patientin sehr wohl Grund zur 'Freude' hatte. Bewies ihr Krankheitsgeschehen mit Fieber doch, dass sich ihr Abwehrsystem endlich mal wieder richtig gegen jene Erreger wehrte, die sie - wie ein trockener Badenschwamm das Wasser! - seit Jahren in sich 'aufgesogen' hatte, wegen ihres blockierten Abwehrsystems aber nicht hatte natürlich bekämpfen können - nämlich mit Fieber und Entzündung! Das war ihr erst möglich geworden, nachdem sie durch die homöopathische Vorbehandlung und den damit endlich ausgelösten Erholungsschlaf wieder so weit erstarkt war, dass auch das körpereigene Abwehrsystem wieder kraftvoll seine Arbeit aufnahm.

In einer Zeit, wo die unwissende Bevölkerung aus Gier nach 'Abwechlug und Spass' und/oder Angst um den Arbeitsplatz 'lieber' krank zur Arbeit geht, bevor sie auf die Signale des Körpers hört und ihm die nötige Erholung gönnt, darf sich aber niemand wundern, wenn sein Endstadium der Burnout ist!

Das ist also keineswegs nur die Schuld eines Arbeitgebers! . Nicht selten ist es vielmehr die Unvernunft des Einzelnen, der sich - vor allem noch in seiner Jugend - für gleichsam 'unsterblich' hält, bevor er dann - heute schon ab etwa 35 Jahren - allmählich auch seine Sterblichkeit erspürt! Dass heute überhauot so rücksichtlos mit dem eigenen Körper umgegangen wird, ist natürlich eine Folge falscher Maßstäbe, die mittels einer verlogenen Werbung heute rücksichtslos immer auf 'Leistung über Verstand' setzt!


Burnout ist keine neue Krankheit, sondern der Beweis für eine Ausbeutung des eigenen Körpers!

Wer sich davor schützen will, braucht keine Pillen, sondern Wissen! Früher war das die Erfahrung der Älteren, die geistig schon weiter waren! Heute aber nildet sich gerade die Zielgruppe der Gefährdeten etwas darauf ein, unbedingt 'eigene Erfahrungen' machen zu müssen! Eher selten ist es aber wirklich ein Ausdruck von Klugheit, Reife oder Intelligenz, erst 'auf die Schnauze' gefallen zu sein, nur um bestätigt zu bekommen, was Lebenserfahrene schon vorher sagten, ohne Gehör zu finden.

Das heißt nicht, dass Alter immer auch Weisheit bedeutet! Suchen Sie sich vielmehr stets sorgsam aus, wem Sie schließlich vertrauen, denn immer gilt doppelbödig die Erkenntnis:

Die Lebenserfahrung (ist dem) (des) Mutlosen( ist) ein schlechter Ratgeber!
Wolf-Alexander Melhorn

In Gegenden, wo die Urgroßeltern beispielsweise noch im Obst- oder Weinbau gearbeitet haben, kann die Stressschwäche des Einzelnen heute allerdings auch Folge der, in Deutschland - bis zu ihrem Verbot - etwa 20 Jahre lang eingesetzten Pilzbekämpfungsmittel sein. Nach Forschungergebnissen der University of Texas in Austin verursachte das Fungizid zwar keine direkten Gendefekete, beeinflusst aber Anlagerungen am Erbgut, die dann wiederum als epigenetische Veränderugen an die Nachkommen weitergegeben werden. Der Kontakt der Urgroßeltern mit dem chemischen Umweltgift kann sich also heute noch darauf auswirken, wie der Nachfahre - dessen Eltern schon keinen Kontakt mehr mit dem Gift hatten! - mal mit Stresssituationen fertig wird und auf andere Menschen reagiert.

Die Wissenschaft nennt dies das 'Zwei-Treffer-Modell' und mutmaßt, dass dies heute der Grund für Störungen wie Autismus oder posttraumatische Stresserkrankungen sein könne. Wird doch noch immer gerne vergessen oder überspielt, dass der profitgierige Eingriff in die Natur mittels solcher Gifte natürlich auch seinen Preis hat!

 

 

 

 

Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass in anderen Abteilungen durch "Burnout / Depression und nervöser Unruhe, Erschöpfungszuständen und Herzbeschwerden" weitere 8 Personen arbeitsunfähig sind! Ausschließlich Mitarbeiter, die sich nach meiner Kenntnis in der Vergangenheit durch hohe Leistungsbereitschaft, Kompetenz und Integrität ausgezeichnet haben. Menschen, die im Grunde genommen die 'Rennpferde' im Unternehmen waren und auf die keiner verzichten wollte!

So erinnere auch ich mich an den Sommer 2009, die Zeit, als ich schon erhebliche Schlafstörungen hatte, nervös, leicht reizbar und sehr überlastet war. In einem Dreiergespräch bat ich damals meinen direkten Vorgesetzten, mich so lange von einer meiner Sonderaufgaben ( Einarbeitung von Auszubildenden) zu entbinden, bis es mir wieder besser gehe. Einen Nachfolger aus der Abteilung benannte ich ihnen auch gleich. Mit ihm hatte ich schon gesprochen und er war bereit.

Beide Vorgesetzte sahen mich jedoch nur mitleidig an und fragten, warum ich das denn abgeben wolle und sie nun so enttäuschen würde. Herr XX sei dazu doch gar nicht fähig! Keinesfalls! Obwohl ich nochmals betonte, wie angeschlagen ich sei und ausdrücklich um Aufschub bat, traf ich nur auf Unverständnis.

Heute, mit dem Abstand meines jetzigen Krankheitszustandes, würde ich so was über den Betriebsrat und die Personalabteilung kompromislos einfordern, denn gerade in einer solchen Situation ist schließlich die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers ganz besonders gefordert. Damals aber ließ ich mir schmeicheln, bei meinem Ehrgeiz und Stolz packen, als es hieß. nur ich könne das machen! Dabei war klar eigentlich vorgezeichnet, welchen Preis ich dann dafür bezahlen werde!

Es zog mich dann auch direkt in diese Abwärtsspirale hinein, als ich beharrlich meine körperlichen Beschwerden igonierte, wie Magen-Darmprobleme, Sodbrennen, Gewichtsverlust, Konzentrationsschwäche, Nervosität, Schlafstörungen und Erschöpfung. Ich wollte keine Schwäche zeigen und beweisen, dass ich es trotzdem schaffte, nachdem ich bei kleinsten Anzeichen meiner Erschöpfung plötzlich auf überraschtes Unverständnis stieß! Es wurde allerseits erwartet, dass ich hier auf "eierlegende Wollmilchsau" machte,

Aber ich funktionierte! Achtete schließlich nicht mehr darauf, was dabei eigentlich mit mir geschah! Hatte durch die Probleme mit meinem Partner andererseits auch keinen privaten Rückzugsort mehr. Insofern kein Zuhause.

Erst jetzt, durch diesen, so erholsamen, traumreichen Schlaf, kommen auch die andereren Kräfte zurück und dadurch kann ich nun endlich den Blick auch wieder 'von aussen' auf meine Situation richten: Der Hamster ist aus dem Laufrad gestiegen und sieht, wie weit er gelaufen ist.

Es geht zwar alles sehr, sehr, sehr langsam wieder aufwärts, aber eben daran hatte ich schon fast nicht mehr geglaubt! Aber diese Zeit der Genesung ist nun ebenso nötig! War es 'abwärts' doch auch nur in ganz kleinen Schritten gegangen!

Gerade auch, weil ich heute selbst erkenne, was ich dabei selbst falsch gemacht habe, gebe ich auch niemand eine direkte Schuld! 'Schuld' hatte im strengen Sinne ich allein, denn ich konnte nur ausgenutzt werden, weil ich es so zuließ! Ich hätte damals mehr auf mich achten , mich klar abgrenzen sollen und auch mal ein klares "NEIN" sagen müssen.

Aus meinem Umfeld kenne ich viele Beschäftigte aus unterschiedlichsten Branchen, die in einer ähnlichen Phase des "Niedergang" stecken. Jeder hat dabei allerdings etwas andere Krankheitsmerkmale. Als suche sich der Stress bei jedem die ganz persönliche Schwachstelle! Aber die Reaktion ist letztlich irgendwann die gleiche.

Eine grosse Gefahr sehe ich allerdings darin, sich über den Hausarzt dann Medikamente wie Antidepressiva und Seditiva aller Art verschreiben zu lassen! Schlimm genug, dass heute bereits die Meinung vertreten wird, es sei eine moderne Beweis von beruflichem Erfolgsstreben, Aufputsch- und Beruhigungsmittel zu nehmen. Das wird von manchen im Umkehrschluss schon dahingehend pervertertiert, dass als faul, lasch und leistungsschwach gilt, wer da nicht mitzieht. Naheliegend, dass dadurch der Alkoholkonsum zunimmt oder etwa Kokain zum Wachwerden und zur Steigerung der Leistung genommen werden. Ich kenne jedenfalls solche Menschen!. Alle ehemals hoch motiviert und leistungsstark - die aber die von ihnen selbst so hoch gehängte Messlatte irgendwann dann doch gerissen haben.



 

 

 

 

E-mails eines Burnout-'Kandidaten'

 

25.1.2012

... ich wende mich an Sie aufgrund meiner, nun schon zwei Jahre andauernden und momentan wieder akut verstärkten, gesundheitlichen Probleme, sowie der Tatsache, dass ich in der genannten Zeit einen Ärztemarathon hinter mich gebracht habe und noch immer ohne konkrete Diagnose bin – ganz zu schweigen von einer Aussicht auf Besserung. Ich habe die Hoffnung, dass Sie mit Ihrer eigenen Sichtweise vielleicht etwas Licht ins Dunkel bringen können. Von Ihren Gebühren habe ich Kenntnis genommen.

Ich bin Anfang 40, Jurist und mehrfacher Vater. Ich bin 183 cm groß und aktuell gut 80 Kg schwer.

Folgendes plagt mich: Vor fast exakt zwei Jahren erlebte ich einen gesundheitlichen Einbruch. Plötzlich überkam mich ein starkes Krankheits- und Schwächegefühl. Ich hatte Herzrasen und das Gefühl, in Ohnmacht zu fallen. Hinzu kam starker Schwindel. Ich legte mich ins Bett und stand mehrere Tage kaum auf.

Ferner traten wechselnde Gelenkschmerzen (manchmal bohrend, meist brennend) an einzelnen Fingern, an den Knien, der Hüfte und der Schulter auf. Nachts wachte ich wiederholt mit dem Gefühl von Luftnot und Herzrasen auf. Dies wuchs sich zu regelrechten Panikattacken aus.

Ferner litt ich vor allem nachts an Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit und kalten Schweißausbrüchen. Arme und Beine fühlten sich schwer und seltsam kraftlos an. Mein Nacken schmerzte ohne erkennbaren Grund so stark, dass ich nachts nicht wusste, wie ich liegen sollte.

Neben der Schwäche und bleierner Müdigkeit war meine Stimmung depressiv verändert. Ich hatte ständigen Harndrang, aber tagelang keinen Stuhlgang und keinen Appetit. So verlor ich binnen drei Wochen 7 Kg an Gewicht. Wenn ich einmal das Haus verließ, war mit extrem schwindelig, Ich hatte das unheimliche Gefühl, die ganze Zeit nach rechts zu kippen.

Nach drei Wochen Krankheit (nie war ich während meiner Berufstätigkeit je auch nur annähernd so lange krank gewesen) war die Intensität der Beschwerden so weit zurückgegangen, dass ich die Arbeit wieder aufnahm. Dabei musste ich mich einige Wochen noch so richtig quälen. Dann ging es einigermaßen. In den folgenden zwei Jahren blieben die Beschwerden auf niedrigerer Ebene erhalten. Ich meine, ich war vielleicht zu 50-60% wieder hergestellt. An ausgedehnteren Sport war jedoch nicht zu denken.

Die Ärzte stellten mich in dieser Zeit auf den Kopf, jedoch ohne klares Ergebnis. MRT Schädel o.B., MRT HWS lediglich Protrusionen C4-C6, sonst o.B., Magenspiegelung o.B., tiefe Darmspiegelung o.B., Augenarzt o.B., Neurologe findet nichts, Rheumatologe sichert keine rheumatische Erkrankung, Urologe (6/2011): alles OK, Infektologe verneint HIV, Yersinien, Hepatitis A, B und C. Zahlreiche Blutuntersuchungen ergaben allerdings wiederholt Hinweise auf Borreliose (IGM Blot positiv, Elisa IgM positiv, LTT für Mischantigene gering positiv, niemals wurde jedoch ein positives IgG gesichert). Die jeweiligen Titer waren nicht besonders hoch. Ferner fielen in den Blutwerten stets überhöhte Cholesterinwerte auf, die davor nie aufgetreten waren und seitdem durch nichts – insbesondere nicht durch Ernährung – zu beeinflussen sind. Außerdem sind meine Lymphozyten und Eisenwerte stets grenzwertig niedrig oder erniedrigt. Bei Schilddrüsenwerten fiel auf, dass der T3 – Wert immer am untersten Rand lag, während der T4 Wert am obersten Rand lag (was den Arzt wegen des normalen TSH nicht beunruhigte). EKG war stets unauffällig mit Ausnahme eines vor zwei Jahren erstmals erkannten leichten Rechtsschenkelblocks. Im weiteren Verlauf wurde eine Glutenunverträglichkeit sowie angeblich mehrere Nahrungsmitttelunverträglichkeiten (Ig4) sowie eine Dysbiose des Darms erkannt.

"Sicherheitshalber" wurden mir im Februar 2010 21 Tage Doxycyclin verabreicht, ohne dass ich einen positiven oder negativen Effekt verspürte.

Seit 3 Wochen geht es mit wieder ganz schlecht. Das Schlimmste ist in Reihenfolge der Bedeutung:
• Herzprobleme, die sich im EKG nicht darstellen (Engegefühl, Luftnot, Herzrasen, Gefühl, zu kollabieren);
• extreme Schwäche und Müdigkeit; schwere und kraftlose Arme und Beine;
• ein tief sitzendes Kältegefühl, insbesondere Hände und Füße betreffend (ich benötige dauernd heiße Duschen und Wärmflaschen),
• brennende Gelenke (weniger in den Gelenken, eher an den Sehnenansätzen, unabhängig von Belastung und Ruhe, wechselnd in Ort und Intensität);
• Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, Schwindel;
• Bauchschmerzen:
• Taubheitsgefühle (Stirn/Kopfhaut, gelegentlich einschlafende Hände, vor allem nachts), Ameisenlaufen an den Extremitäten;
• verschwommenes Sehen und „Punkte vor den Augen“, vor allem links;
• , ich bin geräuschempfindlich und schreckhaft;
• es tritt häufig ein Wundgefühl über Rippen oder Sternum auf, welches einige Tage anhält und dann wieder abklingt, es bestehen leichte Nackenschmerzen.

• ferner fällt auf: Seit 2 Jahren treten Lipome auf (4 Stück zähle ich);
• ferner bildet sich, wenn es mir schlecht geht, ein großer roter Fleck über dem linken Ellenbogen;
• Seit 2 Jahren und aktuell knacken meine Gelenke stark.
• Meine Stresstoleranz ist extrem niedrig. In Einzelfällen wurde bei mir ein Blutdruck von 140-150/90 gemessen, obwohl ich sonst immer niedrigen Blutdruck (max. 120/70) hatte.


Ich wohne in Waldnähe und hatte in der Vergangenheit (und so auch in 2009) häufig Zeckenstiche, weshalb ich den Gedanken einer entsprechenden Infektion noch nicht ganz abhaken kann.

Mein kleiner Sohn weist übrigens ähnliche Beschwerden auf, wenngleich zum Glück etwas weniger ausgeprägt.

Vielleicht können Sie aus alledem ja schon ermessen, ob Sie mir auf dem Weg zu Besserung helfen können. Ein aktuelles Blutbild füge ich schon einmal als Anhang bei…

Wahrscheinlich wurde es schon deutlich, dass mein Leidensdruck momentan hoch ist. Ich bin in Sorge um meine Gesundheit und meine Arbeit. Ich bin physisch wie auch psychsich langsam am Limit, da mir niemand aufzeigt, dass und wie man aus diesem Tal wieder herauskommen könnte. Es wäre deshalb nett, wenn Sie sich auch dann kurz melden würden, wenn Sie mir nicht oder nicht in näherer Zeit Ihre Hilfe zukommen lassen können, damit ich weiß, woran ich bin.

Vielen Dank und viele Grüße


17.2.2012

...
bitte entschuldigen Sie, dass ich mit meiner Mitteilung nun doch etwas in Verzug geraten bin. Seit gestern gab es noch spürbare Veränderungen, über welche ich bei dieser Gelegenheit auch berichte.

Die Globuli und das Colostrum nehme ich, wie angegeben. Eine "dramatische" Änderung erfolgte weder in positiver, noch in negativer Hinsicht. Die Tendenz war aber erfreulich.

In den vergangenen 7 Tagen ging es mir recht gut. Ich war weniger müde und belastbarer, die Gelenkprobleme und das Gelenkknacken waren klar rückläufig. Die Beschwerden in Bezug auf Herz/Atmung (Engegefühl in der Brust, subjektive Luftnot, Herzrasen) traten vereinzelt im Büro auf, aber seltener und weniger ausgeprägt. Zwei Mal hatte ich das Gefühl der Luftnot beim Einschlafen.

Leider habe ich seit Donnerstag früh wieder einen leichten Rückfall. Die Gelenke schmerzen wieder stärker und knacken auch. Ich bin tagsüber wieder müde und fühle mich ständig durstig (auch, wenn ich viel trinke).

Auch ist das Schweregefühl in den Beinen (vor allem im rechten Unterschenkel) wieder da. Ich habe auch wieder mehr Luft im Bauch. Der Stuhlgang ist aber in Ordnung (mit Ausnahme der seit ca. 3 Wochen wieder sehr ausgeprägt vorhandenen "weißen Körner" im Stuhl, welche nach früherer Laboruntersuchung Lipidkörperchen darstellen und entsprechend ein Hinweis auf eine Fettverwertungsstörung sein sollen).

Zungenbeläge sind ebenfalls wieder stärker vorhanden.

Nach wie vor deutlich besser, wenngleich nicht völlig verschwunden, ist das Kältegefühl.

Auf der Suche nach Erklärungen kommt mir in den Sinn, dass ich die Tage zuvor beim Essen etwas "gesündigt" habe. Dies jedenfalls, wenn man die verschiedenen Ernährungsempfehlungen wegen angeblich vorhandener Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt. So soll ich u.a. Milchprodukte und Mehlprodukte völlig meiden. Ich bin in diesem Punkt mindestens 80%-ig konsequent, in den letzten Tagen war ich aber wie gesagt etwas großzügiger gewesen. Vielleicht liegt ein Teil des Problems ja doch im Bauch...?


Meine "Geschichte" von Anfang an schreibe ich noch einmal in Ruhe auf, was am Wochenende gelingen sollte.

Viele Grüße

23. Feb.2012

...
seit Montag nehme ich Strodival mr, sowie die von Ihnen übersandten Globuli…

Das Strodival scheint durchaus seinen Effekt zu haben. Nach Einnahme habe ich alsbald ein entspannteres Gefühl, welches sich subjektiv auch auf die Herzbeschwerden auswirkt. Insbesondere vor dem Einschlafen sehr angenehm!

Ganz ohne Beschwerden bin ich aber natürlich nicht. Es geht vielmehr "rauf und runter". Heute ist ein weniger guter Tag. Mir ist mal wieder sehr kalt und das Engegefühl ist trotz einer am Mittag eingenommenen Strodival recht deutlich vorhanden. Mit den Beschwerden steigt auch immer der "Ohrendruck".Die Ohren gehen also "zu".

Der Höhepunkt meiner Beschwerden liegt insoweit stets am Nachmittag und besonders im Büro (zu Hause deutlich weniger ausgeprägt).

Insgesamt scheint mir Strodival aber nützlich.Ich bin gespannt und guten Mutes, wie es mir damit nach einigen Wochen gehen wird.

Zusätzlich fällt mir auf, dass ich seit Einnahme am Abend früher und ausgeprägter müde werde.

Nach wie vor stellt der Beschwerdebereich "Herz/Kreislauf" für mich den Schwerpunkt meiner Beschwerden dar.

Seit ca. 3 Tagen plagen mich zwei wunde Stellen an Zunge und Mundschleimhaut, was ich eher selten habe. Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich auch solche Dinge erwähne; ich kann ja schwer beurteilen, was aus Ihre Sicht alles interessant sein könnte.

Übrigens hat ein "Borreliosearzt" noch spezielle Blutuntersuchungen vorgenommen (LTT, CD-57) und kommt zu dem Ergebns, dass eine Borreliose nicht vorliege. Morgen bespreche ich dies noch einmal mit ihm auch vor dem Hintergrund, dass evtl. Hinweise auf eine andere, unbekannte bakterielle Infektion bestehen (wiederholt unspezifisch erhöhter IgM im Borrelien-ELISA). Ich halte Sie auch insoweit informiert.

Ach ja: Das Colostrum nehme ich auch regelmäßig. …

Viele Grüße

 

 


Einfügung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Der Patient hatte auch nach meinen persönlichen, unwissenchaftlichen Tests keine Borreliose, erhielt nach meinem Test aber von mir FSME-Nosode )


27. Februar 2012

... ausnahmsweise melde ich mich schon zwischendurch.

Erst einmal danke für die neuen Globuli. …

Freitag Abend hat es mich leider mit Bauchschmerzen etwas umgehauen. Das ging über das ganze Wochenende und ist noch immer nicht ganz ausgestanden. Die Schmerzen sind diesmal (ungewöhnlicherweise) eher kolikartig, begleitet von Blähungen. Kein Durchfall. Appetit ist vermindert.

Das Kältegefühl ist wieder sehr stark. Ferner besteht ein "Grippegefühl" (stärkere Muskel- und Gelenkschmerzen, auch das Gelenkknacken ist wieder stärker)….

Viele Grüße

6. Mär.2012

..,seit meiner letzten Mitteilung hat es leider nur graduelle Änderungen gegeben. Am ehesten kann man wohl sagen, dass meine Belastbarkeit zugenommen hat und ich etwas ausgeglichener bin.

Die Kreislaufproblematik ist ebenfalls rückläufig, aber gleichwohl noch spürbar. Das häufige Engegefühl/Luftnot kommt seltener und weniger ausgeprägt.Auch ist mir weniger häufig kalt.

Andererseits sind die übrigen körperlichen Probleme (gelegentliche Bauchschmerzen, Blähungen, Muskel- und Gelenkschmerzen, "Katergefühl") nach wie vor sehr präsent, was mich letztlich auch in meinem psychischen Wohlbefinden beeinträchtigt (es "nervt" und man fragt sich immer wieder, ob man sich jemals noch richtig "fit" fühlen wird).

Aktuell deutlich spürbar ist des Weiteren: Schleiersehen wechselnd links/rechts (links stärker), Gelenkknacken, schwere Beine, begrenzte Konzentrationsfähigkeit, Nackenschmerzen, gesteigertes Schlafbedürfnis, sehr geringe körperliche Ausdauer.

Viele Grüß

e

 

 


9.3.2012

... die Globuli habe ich gestern abend erhalten. Ich habe dann gleich mit der Einnahme begonnen, aber die Lieferung wird natürlich für die kommende Woche vorhalten.

Aktuell muss ich leider mitteilen, dass ich mit augenscheinlich einen Magen-Darm-Virus eingefangen habe. Jedenfalls habe ich die Nacht mit erheblichen Bauchschmerzen und wiederholten Durchfällen verbracht. Heute ging es etwas besser, wobei die Bauchschmerzen gerade wieder etwas zunehmen.

Viele Grüße

21.3.2012

... ich war einige Tage (knapp eine Woche) auf Dienstreise und kam erst gestern zurück. Ich bitte um Nachsicht, dass ich mich in dieser Zeit nicht melden konnte.

Die neuen Globuli habe ich erhalten und kann - nach meiner nun erfolgten Rückkehr - erst ab heute beginnen, diese einzunehmen.

Gesundheitlich fühle ich mich recht stabil. Wirklich gut ist die Verdauung geworden, obwohl ich die mir auferlegte Diät etwas gelockert habe. Herz-Kreislauf ist auch besser. Die "Attacken", wie noch vor einiger Zeit, habe ich nicht mehr. Allerdings kommt es fast jeden Tag dazu, dass es im linken Brustkorb etwas weh tut (ein Stechen und / oder Engegefühl). Das vergeht dann aber auch wieder. Strodival nehme ich noch.

Die körperlich-sportliche Belastbarkeit ist weiterhin deutlich reduziert.

Störend ist, dass sich die Gliedmaßen wieder "schwer" anfühlen und ständig ein Gefühl besteht, wie nach einer längeren sportlichen Ausdauerleistung (Muskelkater, schwere Glieder, Muskelschwäche und leichte Muskelschmerzen, Nackenschmerzen). Auch brennt das linke Auge wieder stärker und fühlt sich trocken an.

Vielleicht haben diese Beschwerden doch damit zu tun, dass ich in der letzten Zeit wieder vermehrt angeblich unverträgliche Nahrung zu mir genommen habe? Zeitlich würde dies zusammenpassen.

Nun bin ich gespannt, wie die neuen Globuli anschlagen.


Viele Grüße

Antwort von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

21.3.2012

Sehr geehrter Herr xxxx,

dann tue ich diese Woche nichts für Sie und Sie schreiben mir dann bitte nächsten Mittwoch wieder. Machen Sie sich aber bewusst, dass Sie nicht wirklich krank sind, sondern erschöpft. Versuchen Sie das wiederum aber nicht mit Willen zu kompensieren! Auch der Körper hat mal Ruhe verdient.

Mit besten Grüßen
Melhorn

30.3.2012

... in der vorangegangenen Woche ging es mir recht gut. Das soll heißen, die Ihnen bekannten Beschwerden waren schon da, aber weniger ausgeprägt, so dass ich mich allgemein besser fühlte (was auch meine Familie bemerkte und kommentierte).

Leider kam es am vergangenen Montag wieder zu einem kleinen Rückfall. Ich hatte bereits in der Nacht vom Sonntag auf Montag schlecht geschlafen und bin mehrfach mit dem Gefühl des Herzklopfens aufgewacht.

Am Montag ging es mir dann kreislaufmäßig schlecht. Über den Tag hinweg war mir schwindlig. Ich hatte verstärkt dieses unspezifische "Engegefühl" in der Brust und war kurzatmig. Am Abend bin ich vom Büro zu meinem Pkw-Standplatz gelaufen (20 Minuten) und war am Ende regelrecht schwach, so dass ich das Gefühl hatte, umzukippen. Das ist ungewöhnlich, denn meistens geht es mir nach Kreislaufproblemen eher besser, wenn ich mich moderat bewege.

Ab Dienstag wurden diese Beschwerden aber kontinuierlich besser. Heute ist es wieder "normal". Also nicht weg, aber erträglich.

Dienstag und Mittwoch hatte ich wieder erhebliche Bauchschmerzen und Blähungen, wobei seltsamerweise weitere Familienmitglieder von sich ähnliches schilderten. Auch diese Beschwerden sind bis heute abgeklungen.

Stark war diese Woche auch das seltsame "Katergefühl". Also Muskelschmerzen und schwere Beine. Heute geht es besser.

Einen Zusammenhang mit einem bestimmten Verhalten oder Ereignissen vermag ich nicht herzustellen. Einzig bin ich am Sonntag bei dem schönen Wetter etwas Fahrrad gefahren. Mit moderatem Krafteinsatz 2 x 30 Minuten. Dazwischen etwa eine Stunde Pause. Das sollte es also eigentlich nicht gewesen sein!

Was "Befunde" angeht ,kann ich ergänzend mitteilen, dass ich einen Cortisol-Speicheltest (Tagesprofil) machen ließ. Die hierbei ermittelten Werte sind über den Tag hinweg mehr oder weniger deutlich unter der Norm, insbesondere am Morgen (normal: 8-8,5; ermittelt 3,2).


Viele Grüße


20.4.2012

.... bitte entschuldigen Sie die verspätete Rückmeldung.

Vorab zu den Globuli: Mit den letzten Samstag eingegangenen Globuli habe ich erst gestern anfangen können, da die davor versandte Lieferung erst am Dienstag noch Ostern im Briefkasten war. Ich bin also - bedingt durch die Feiertage - wieder etwas im Verzug mit der Einnahme und werde die aktuell vorliegenden Globuli sicher erst in einer Woche aufgebraucht haben.

Die letzten zwei Wochen waren gut bis auf die ersten Tage nach Ostern, in denen ich wieder (subjektiv) Herzbeschwerden (Enge, Herzrasen) am Nachmittag hatte. Hierüber hatten wir ja schon kurz telefonisch gesprochen.

Ansonsten ist insbesondere der Bauch zur Zeit in Ordnung.Als einzig negative Entwicklung kann ich sagen, dass die Gelenkschmerzen (vor allem in den Ellenbogen) wieder stärker geworden sind. Aber es ist auszuhalten. Was diese Beschwerden angeht, muss ich einräumen, das ich mich seit geraumer Zeit nicht mehr an die Diät wegen (wirklicher oder vermeintlicher) Nahrungsmittelunverträglichkeiten halte. Ein Zusammenhang könnte insoweit ja bestehen.

Die vielleicht größte Veränderung an mir ist meine viel größere Gelassenheit, was ich auch körperlich spüre. Früher war ich oft wegen jeder Kleinigkeit auf 180 und habe das auch innerlich gespürt (Herzdruck, Herzrasen, Zittern usw). Das geschieht mittlerweile gar nicht mehr. Selbst wenn ich mich ärgere, bleibe ich innerlich ganz ruhig. Das ist toll und in dieser Deutlichkeit für mich auch überraschend.

Aufgrund der vorhandenen Globuli sollten wir aber bitte auf jeden Fall noch eine weitere Woche abwarten.

Viele Grüße

Anmerkung von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn:

Es geht mir nicht darum, hiermit Erfolgsmeldungen zu verbreiten. Auch diese Behandlung ist letztlich nicht abgeschlossen, auch wenn es erfreulicherweise schon so schnell zu einer spürbaren Besserung des subjektiven Empfindens gekommen ist. Aber dieser Bericht kann dem einen oder anderern Leser bereits ein Anlass sein, das eigene Verhalten genauer zu bedenken!

Ob die Besserung bei dem obigen Patienten anhält, wird nach meiner Erfahrung sehr davon mitbeeinflusst werden, wie er sich zukünftig belastungs- und ernährungsmäßig verhält. Dazu war seine Behandlung wohl noch zu kurz, um alle Körpersysteme schon wieder in einen stabilen Zustand zu bringen. Der Beruf wird unausweisliche Forderungen stellen! Das ist nun einmal so! Aber da wird auch noch die eine oder anderere 'Lockung' gewiss ihren Tribut fordern. Solches Fehlverhalten ist nur 'menschlich' und sollte als Warnung im Bedarfsfall dann eben nur ernst genommen werden.

 

Leben hat notwendig mit Lust und Freude zu tun, sonst verdient es diese Bezeichnung nicht!
Wer Ansprüche an sein Leben stellt, sollte ihm in Demut aber auch deren Preis bezahlen!
Wolf-Alexander Melhorn

 

 

 

 

 

 

 

 

E-mails des 2. Burnout-'Kandidaten'

 

 

 

4.4.2012

Nachtrag zum Montag. 2. April 2012

Arbeit ging einigermaßen gut. Zwischenzeitlich hatte ich stimmungs- und schmerzbedingt einige Tiefpunkte. Und dann diese Müdigkeit! Hatte auch leichten Schwindel und Kopfschmerzen.
Bin schnell eingeschlafen, aber mehrmals mit sehr starken Schmerzen im unteren Rücken (Lendenbereich) aufgewacht.

Dienstag 3 April.
Nach dem Aufstehen immer noch Schmerzen im unteren und jetzt auch noch im mittleren Rücken. Ich fühle mich sehr erschöpft und leicht abwesend. Gefühlsmäßig hatte ich eine gemischte Stimmungslage.

Arbeit war wegen der Schmerzen und der permanenten Müdigkeit anfangs sehr mühsam. Stimmung wurde zwischendurch aber richtig gut. Konnte mal wieder richtig herzhaft lachen (konnte mich gar nicht mehr beruhigen!)Bin darüber hinterher selbst erschrocken, da ich dieses Gefühl schon lange nicht mehr kannte. Hatte stimmungsmässig irgendwie das Gefüh, als sei ich angetrunken.

Ansonsten nach wie leichter Schwindel und stimmungsmäßig zwischendurch auch mal wieder ein kleines Unwohlsein. Das äusserte sich mit einer viel zu starken Euphorie und dann kam etwas Ängstliches hinzu. Ich war irgendwie total „überdreht“.

Zum Heuschnupfen…Nase und Haut jucken immer noch sehr stark.Der Schnupfen aber war schon weniger.

Glaube, ich muss mit dem Basenpulver wieder ein bisschen runter. Hatte heute Mittag einen Wert von über 8.

Was mir noch aufgefallen ist: Die letzten paar Tage (seit Ende der Antibiose) reagiere ich irgendwie total schlecht auf Alkohol. Ich trinke sonst sehr gerne mit meiner Frau ,abends zum Fernsehen, zum Entspannen, mal ein Glas Wein, Sekt oder auch mal ein Bier zum Essen. Aber im Moment bekomme ich darauf wahnsinniges Sodbrennen und fühle mich nach einem Glas Sekt schon betrunken.

Was mir auch noch aufgefallen ist: Seit Samstag reagiere ich wahnsinnig auf meinen Hund! Wenn ich Ihn streichle, bekomm ich an der Haut, mit der ich ihn berühre, sofort einen juckenden Ausschlag und die Nase läuft . Vielleicht können Sie da noch was dran ändern…

Habe relativ gut geschlafen (nur mit leichten Rückenschmerzen).


Mittwoch 04.April 2012.
Nach dem Aufstehen fühle ich mich eigentlich ganz gut. Bis auf die mittlerweile üblichen Kopfschmerzen und den Schwindel. Gefühlsmässig bin ich aber noch müde. Aber mit positiver Grundeinstellung.

Schmerzen in den Gelenken und Muskeln unverändert. Mal mehr oder weniger stark!
Habe wieder ein starkes Stechen in der Brust. Auch noch Muskelzuckungen im Gesicht!
Nase juckt und läuft wieder (kann auch der Hund gewesen sein).
Gehe dann zur Arbeit…Nachtrag folgt….


Grüsse


6.4.2012

Nachtrag zu Mittwoch 4. April 2012

Arbeit ging relativ gut. Mit einigen Hoch und Tief…
Schlaf war gut. Bin nur wieder mehrmals an Rückenschmerzen aufgewacht.

 

 


Donnerstag 5. April 2012

Gefühlsmässig ganz ok! Jedoch sehr müde und - wie immer - Gelenk und Muskelschmerzen.
Auch der Rücken schmerzt ziemlich. Nase juckt und läuft immer noch bei Kontakt mit meinem Hund.

Am Tag kamen noch leichte Kopfschmerzen und Schwindel auf.

Hatte im Geschäft einen langer Arbeitstag von 11 Stunden. Als ich dann um 20 Uhr zu Hause war, war ich völlig kaputt. Habe die Nacht zwar sehr tief und gut geschlafen, bin jedoch mit so wahnsinnigen Rückenschmerzen aufgewacht, dass ich für eine halbe Stunde aufstehen musste.

 

 

 


Freitag 6. April 2012

Bin heute Morgen mit Kopfschmerzen und einem mentalen Unwohlsein erwacht. Nase läuft und juckt heute extrem stark! Rückenschmerzen immer noch vorhanden und auch Ellenbogen und Handgelenke schmerzen sehr.

Trotz alledem kann ich aber sagen, das sich dereit gefühlsmäßig doch schon einiges im positiven Sinne getan hat! Meine Grundstimmung ist viel positiver, als noch vor 2 Wochen.

Meine Globuli sind morgen dann auch aufgebraucht

9.4.2012

Sonntag 8 April 2012
Fühle mich irgendwie schlechter! Habe Gelenkschmerzen und mein Blutdruck ist immer noch erhöht: RR 160/90. Fühle mich sehr niedergeschlagen. Spielt vielleicht eine Rolle, das ich die Tage, hier zu Hause, sehr viel Stress und Ärger habe. Wache wieder mitten in der Nacht auf und kann nicht mehr einschlafen. Ich friere auch! Wache immer mit einem starken Kältegefühl in mir auf!


 

 

Montag 9 April 2012

Diese Nacht war genauso beschissen wie die letzte! Bin wieder mitten in der Nacht aufgewacht, mit starkem Kältegefühl und einem Unwohlsein. Hatte nach dem Aufstehen auch mächtigen Durchfall. Blutdruck immer noch nicht ok: RR 150/80. Muskeln und Gelenke schmerzen auch noch. Der Druck in der Brust hört auch nicht auf.


Freundliche Grüsse

 

 

 

 


12.4.2012

 

Tut mir leid, das ich heute nicht aufgegliedert berichten kann. Aber ich habe diese Woche geschäftlich und privat verdammt viel um die Ohren!

Mein Zustand hat sich ein wenig gebessert. Fühle mich wohler und der Arbeitstag geht auch schneller rum. Auch schlafen kann ich wieder einigermassen gut. Habe aber nach wie vor die wechselnden Gelenk- und Muskelschmerzen.

Das Zucken im Gesicht ist auch noch vorhanden. Fühle mich einfach noch sehr matt und kaputt! Ab und zu hab ich noch so was wie Schübe von totalem Unwohlsein, während denen ich mich am liebsten unter meiner Decke verkriechen würde. Habe dann das Gefühl, mit meinen Nerven am Ende zu sein. Mich nervt dann einfach alles.....

Habe gesehen dass Sie die Globuli noch an meine alte Adresse geschickt haben.

 

 

 

Freitag 13.4.2012

Freitag war ein sehr schwerer Tag! Hatte geschäftlich eine 4-stündige Sitzung im Rahmen eines Projektes. Musste auch eine Ausarbeitung vor der Gruppe vortragen.

Das war eigentlich alles kein Problem. Doch danach, so gegen 12 Uhr mittags, ging es mir richtig schlecht! War mal wieder am Ende. Habe am ganzen Körper gezittert und mir war total schlecht! Ich wollte einfach nur nach Hause.

Der Tag endete dann auch mit diesem Gefühl. Ich habe dann îmmer so ein Gefühl. als stehe ich total im Nebel.

Samstag 14.4.2012

Träume nachts derzeit immer sehr viel und intensiv. Morgens bin ich dann total 'gerädert'. Brauche meist 2-3 Stunden, bis ich mich dann einigermaßen 'in der Spur' fühle und irgendwelchen Dingen nachgehen kann.

Verspüre im Moment auch wieder eine Unlust, überhaupt etwas zu tun! Würde am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben. Zusätzlich noch die üblichen Beschwerden wie Muskel- und Gelenkschmerzen.

Das Zucken der Augenlider ist im Moment sehr störend. Was ich auch extrem finde - worauf mich auch schon Kollegen ansprachen - sind meine tief-schwarzen und dicken Augenringe. Meine Augen sehen extrem krank aus.

War heute für 6 Stunden im Garten beschäftigt und muss sagen, mein Heuscnnupfen war echt erträglich. Die Nase lief kaum. Nur die Augen waren noch betroffen.


Sonntag 15.4.2012

Hatte wieder eine sehr anstrengende Nacht! Viele und sehr intensive Träume. Entsprechend habe ich mich nach dem Aufstehen heute morgen wieder gefühlt! Laufe morgens die ersten 2-3 Stunden immer wie im Nebel durch die Gegend. Ein komisches Gefühl! Fühle mich auch heute wieder total unmotiviert und habe auf überhaupt nichts Lust! Fühle mich total unwohl und auch total kaputt! Einfach müde.


15.4.2012

Email von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Hallo,

lesen Sie mal


Burnout - Die 'Selbstverbrennung ’ im Stress
Burnout - Depression - Selbstüberfoderung - Schlaflabor
http://www.melhorn.de/Burnout/Burnout.htm


Ich denke, Sie sind auf dem besten Weg dahin! Nehmen Sie sich zurück! Sonst geht es Ihnen auch so! Das muss nicht sein. Das wird sonst teuer. Nicht nur bei mir!

Mit besten Grüßen
Melhorn

 

 


15.4.2012

Hallo,

ja kann schon sein, dass Sie damit voll ins Schwarze getroffen haben! Die letzten 5 Jahre, sag’ ich mal, waren für mich nicht die leichtesten! Immer viel Arbeit. Nie Urlaub länger als 2 Wochen am Stück. Im Schnitt 10-11 Stunden Arbeit am Tag. Mein liebstes Hobby, das Fischen, auch kaum noch ausgeübt.

Dann der Umzug in die Schweiz und die Notwendigkeit, sich mehr oder weniger anpassen und jobmässig ein neues leben aufzubauen. Das spürt man schon!

Ich muss sagen, ich bin schon dabei, mich zu ändern und einfach mal langsam zu machen. Wobei mir das sehr schwer fällt, weil ich schon immer ein 'Arbeitstier’ bin. Sagt auch meine Mutter. Ich musste schon als Kind immer beschäftigt sein und was zu tun haben. So ist es heute noch! Im Geschäft beispielsweise kann ich keinem bei der Arbeit zuschauen, ohne zu denken: Ich kann es schneller und besser! Dadurch überlaste ich mich manchmal selbst.

Zumindest war es früher so. Inzwischen muss ich mich zur Arbeit aber regelrecht überwinden. Wie eigentlich zu allem! Selbst zum Sport machen muss ich mich regelrecht zwingen! Mir fehlt einfach die Freude an dem, was ich mache oder von mir erwartet wird!

Vor einigen Jahren habe ich noch darüber geschmunzelt, wenn ich von jemandem mit Burnout oder Depression hörte. Heute denke ich ganz anders darüber! Habe auch schon darüber nachgedacht, ob ich selbst nicht voll auf so was zusteuere. Aber wie der Mensch eben so ist: Das merkt er meist erst, wenn es schon zu spät ist. Wobei ich sagen würde, es ist bei mir noch am Anfang - hoffe ich.

Aber ich denke, ich bin bei Ihnen in guten Händen und Sie können mich ein wenig unterstützen, damit ich mich bald besser fühle.

Danke für Ihren Hinweis.

Grüsse


17.4.2012

Montag 16.4.2012

War kein guter Tag. Hatte sehr starke Muskel und Gelenkschmerzen. Konnte den halben Tag nicht auf meinem linken Bein stehen! Habe mich auch extrem krank gefühlt! Als hätte ich schon seit Tagen eine starke Grippe! Entsprechend hatte ich gefühlsmäßig ein Wahnsinnstief.

Dienstag 17.4.2012

Bin sehr früh (um 5 Uhr) aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Bis auf leichte Genick- und Kopfschmerzen sind überhaupt keine Muskel- und Gelenkschmerzen mehr da! Die Finger! Die Zehen! Keine Schmerzen mehr!

Nase läuft wieder ein wenig, Ich denke aber, das ist der Heuschnupfen - es regnet draussen nicht mehr. Gefühlsmässig auch alles ganz im Rahmen. Nur einfach noch ein Gefühl von körperlicher Angeschlagenheit und ein wenig antriebslos. Aber sonst ganz angenehm.
Hoffe der Tag bleibt so.


17.4.2012

 

Erstmal finde ich es toll von Ihnen, dass Sie auf Ihrere Homepage solche Berichte veröffentlichen. Das ist sehr interessant und hilfreich, diese zu lesen.

Ich habe jetzt nochmals in aller Ruhe den Artikel "Burnout - Die 'Selbstverbrennung ’ im Stress" gelesen und muss sagen, dass ich mich in manchen Dingen und Symptomen, die die Frau schildert, selbst wieder erkenne. Ich habe es Ihnen ja immer in meinen Berichten beschrieben. Es ist schon eine Ähnlichkeit da. Gerade das mit dem Magen-Darm am Anfang. Dann das ständige "im Nebelsein". Und total ausgepowert fühle ich mich ja auch. Auch ich fühle mich "krank". Und auch das mit dem schlafen ist ja so 'ne Sache. Und das mit dem ich kann nicht entspannen und nicht abschalten' trifft eigentlich auch sehr zu! Ich fühle mich immer 'total unter Strom'. Immer ist eine Anspannung und andauernde Gedankenflut da.

Ist irgendwie wie schon Wahnsinn, wie man seinen Körper über Jahren immer auf 'volle Leistung' fahren kann. Aber auch die Antwort , die man dann bekommt!

Danke und Grüsse


18.4.2012

Guten Morgen Herr Melhorn,

die Frage ist jetzt vielleicht schlecht: Aber haben Sie erfahrungsgemäß etwas, das mir hilft, den Arbeitstag besser durchzustehen?

Mir fällt es zur Zeit so schwer, zur Arbeit zu gehen. Wenn ich dann dort bin, geht der Tag überhaupt nicht rum. Zuhause bleiben kann ich auch nicht! Habe Familie! Die muss auch ernährt werden und in der Schweiz ist man wegen ständigem kranksein schneller weg.

Die letzten Nächte waren auch nicht optimal. Schlafe sehr gut ein und im Schnitt dann so 4 Stunden mehr oder weniger durch. Danach erwache ich meist und schlafe dann nur noch ganz seltsam. Wie eine Art Tagtraum. Habe das Gefühl, ich liege 'wach' im Bett und grüble die ganze Zeit über irgendwelche Dinge nach. Sehr anstrengend und beim 'Erwachen' dann ein seltsames Gefühl. Außerdem friere ich bei diesem Erwachen dann immer stark. Und immer dieses doofe Gefühl, neben mir zu stehen! Und der Nebel im Kopf! Einfach schrecklich, zur Zeit.

Danke und Grüsse


21.4.2012

Ja, die letzten paar Tage waren gefühlsmäßig sehr durchwachsen. Das, mit den Gelenk- und Muskelschmerzen ist besser geworden. Kaum noch Probleme. Nur ab und an noch wandernde Schmerzen in den Gelenken.

Gestern morgen war ein sehr beschissener Tag bei der Arbeit. Hatte Wahnsinnsschwierigkeiten, den Tag durchzustehen. Habe mal wieder dieses seltsame Angst/Panik- und Fluchtgefühl und war dementsprechend war meine körperliche Verfassung.

Heute, muss ich sagen, fühle ich mich noch ein wenig schlechter, als gestern. Bin gefühlsmäßig richtig fertig! Und dieses seltsame "Rückzugsgefühl" ist auch sehr übel! Zudem bin ich sehr, sehr gestresst und innerlich total überdreht. Totales Gefühl am Boden zu sein! Jedes kleine, störende Geräusch bringt mich fast zum Überkochen!

Seit gestern nehme ich Ihre neuen Globuli

22.4.2012

Guten Abend,

der Tag heute war genauso schlimm wie die letzten beiden! Irgendwie überhaupt keine Besserung! Bin richtig am Boden zerstört. Habe auch gar keine Lust, morgen zur Arbeit zu gehen. Aber ich muss ja!

Kann derzeit überhaupt nichts mehr positiv sehen. Ich träume zur Zeit auch wieder sehr viel. Hauptsächlich Erlebnisse von früher. Keine Ahnung, warum. Kann es nicht wirklich deuten. Wache danach immer noch sehr kaputt auf und friere wahnsinnig. Auch das Gefühl, wie im Nebel durch den Tag zu gehen, ist noch da.

 

 

 

26.4.2012

...

danke nochmals für Ihren gestrigen Anruf.

Wie schon am Telefon gesagt, geht es mir zur Zeit eigentlich wieder ganz gut! Ich kann meinen Arbeitstag bis auf paar kleinere 'Tiefpunkte’ wieder voll durchstehen und fühle mich auch insgesamt wieder besser.

Körperlich fühle ich mich noch ziemlich müde, hoffe aber, das wird sich mit der Zeit und demnächst ein paar Wochen Urlaub wieder geben.

Im Grossen und Ganzen denke und hoffe ich, dass ich jetzt auch Dank Ihrer Hilfe wieder auf dem richtigen Weg bin.

Grüsse

 

 

 

29.4.2012

...
zur Zeit geht es mir gut. Habe zwar zwischendurch mal Phasen, wo ich immer noch kleine 'Tiefpunkte’ fühle oder einfach nur sehr, sehr müde bin, aber sonst geht es mir gut! Muskel- und Gelenkschmerzen sind auch kaum noch da. Nur noch ganz selten! Meinen Arbeitstag kann ich auch wieder ohne grössere Zwischenfälle meistern. Ich merke einfach, ich muss meinem Körper jetzt einfach noch ein bisschen Ruhe gönnen und auch viel mehr an mich denken. Und Dinge tun, die auch nur mir Spass machen.


Vielen Dank und Grüsse

2.5.2012

...

so, jetzt kann ich mich wieder melden. War diese Woche in Zürich auf Weiterbildung und bin eben erst nach Hause gekommen.

Zu meinem Gesundheitszustand kann ich sagen, dass die letzten Tage ein wenig durchwachsen waren. Hatte wieder öfters Muskelschmerzen und war auch extrem müde. Ja, heute bin ich ziemlich fertig! Hatte aber auch die letzte Nacht sehr wenig Schlaf. Liegt wahrscheinlich daran!

Am Samstag gehe ich jetzt für 2 Wochen in Urlaub und versuche, mich mal wirklich richtig zu erholen.

Bis dahin melde ich mich wieder.

 

 

 

 

Email von Heilpraktiker Wolf-Alexander Melhorn

Hallo,

ich habe Ihren Bericht bereits in den Burnout-Artikel eingefügt. Lesen Sie nach.

Sie müssen aber unbedingt etwas in die richtige Rictung tun. Sonst kommen Sie aus der Nummer nicht mehr raus. Lassen Sie sich von meinem Erfolg nicht täuschen. Den können Sie schnell wieder kaputt machen! Davon aber haben Sie nichts! Dazu sind Sie noch zu jung! Sie müssen noch in Jahrzehnten denken!